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Facebook-Mutterkonzern Meta in der Zwickmühle

Das Unternehmen hat auf virtuelle Realität gesetzt, doch der Bereich ist in diesem Jahr um fast 6 Milliarden Dollar geschrumpft

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Facebook-Mutterkonzern Meta in der Zwickmühle

Meta ist in einer Zwickmühle. Das Unternehmen, das früher unter dem Namen Facebook bekannt war, hat seine Zukunft (und seinen Namen) auf die virtuelle Realität gesetzt - ein Segment des Geschäfts, das in diesem Jahr fast 6 Milliarden Dollar verloren hat. Die Oculus-Headsets, mit denen die Nutzer in das digitale Universum des Metaversums eintauchen können, sind nach wie vor klobig und unkomfortabel. Es sind mehr Investitionen erforderlich. Die Kreditmärkte anzuzapfen ist eine gute Option. Es deutet auch darauf hin, dass weitere Aktienrückkäufe anstehen.

Wie seine Big-Tech-Konkurrenten ist auch Meta gut abgesichert. Das Unternehmen verfügt über fast 40,5 Mrd. USD an Barmitteln, Barmitteläquivalenten und marktfähigen Wertpapieren. Das Unternehmen hat auch keine Schulden. Aber das Werbegeschäft, das den Großteil der Einnahmen ausmacht und die Zukunftspläne finanzieren sollte, hat Probleme. Der Social-Media-Konkurrent TikTok ist bei jungen Nutzern beliebter. Die Entscheidung von Apple, es Internetnutzern leichter zu machen, sich gegen das Tracking von Werbung zu entscheiden, hat es schwieriger gemacht, die für personalisierte Werbung benötigten Informationen zu sammeln.

Meta hat die Zeit der ultraniedrigen Kreditzinsen verpasst. Steigende Zinssätze bedeuten steigende Renditen - ein Trend, der sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Das Unternehmen sollte sich jetzt mit langfristigen Laufzeiten eindecken. Anfang der Woche hat Apple 30- und 40-jährige Anleihen verkauft. Meta ist gut aufgestellt, um dasselbe zu tun. Neuartigkeit wird von Anleiheinvestoren geschätzt. Sie wird wahrscheinlich gefragt sein.

Sie kann auch Wandelanleihen vermeiden. Eine Reihe von Technologieunternehmen hat in den letzten Jahren solche Anleihen ausgegeben, darunter Snap, Peloton und Beyond Meat. Die Anleger waren froh, dass die Tech-Unternehmen wenig oder gar keine Zinsen zahlten - der Reiz lag in der Möglichkeit, die Schulden in der Zukunft zu einem festen Preis in Aktien umzuwandeln. Seitdem sind die Aktienkurse zusammen mit dem Wert der Anleihen gefallen. Die Kosten der Refinanzierung werden hoch sein.

Metas Pläne werden nicht nur für Anleiheinvestoren interessant sein. Nachdem Apple mit dem größten Verkauf von Unternehmensanleihen im Jahr 2013 Rekorde gebrochen hatte, stiegen die Auszahlungen an die Anleger sprunghaft an. Metas Aktienrückkäufe beliefen sich im zweiten Quartal auf über 5 Mrd. USD. Wenn der Verkauf der Anleihen erfolgreich ist, dürfte diese Zahl weiter steigen.

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