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Europäische Aktien beenden achtmonatige Gewinnserie im März

Der STOXX 600 verbucht im März ein Minus von 8,2 Prozent – der stärkste monatliche Rückgang seit 2020.

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Europäische Aktien beenden achtmonatige Gewinnserie im März

Der paneuropäische STOXX 600 notierte am letzten Handelstag des März leicht im Plus bei 581,92 Punkten, ein Anstieg von 0,2 Prozent. Dennoch steht der Leitindex vor dem Ende einer achtmonatigen Gewinnserie und dem ersten Quartalsverlust seit fünf Quartalen. Der Monatsverlust von 8,2 Prozent ist der größte seit dem Pandemie-Schock im Jahr 2020.

Auslöser des Einbruchs war der eskalierte Nahostkonflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran, der die globale Ölversorgung erheblich störte. Steigende Ölpreise und damit verbundene Inflationssorgen belasteten die Wachstumserwartungen für die europäischen Volkswirtschaften. Europäische Aktien hatten den März noch nahe ihrer Rekordhochs begonnen, bevor die Lage zunehmend eskalierte.

Am Dienstag hellte sich die Stimmung der Anleger jedoch merklich auf. Das Wall Street Journal berichtete, US-Präsident Donald Trump habe seinen Beratern signalisiert, bereit zu sein, den Militäreinsatz gegen den Iran zu beenden – selbst wenn die strategisch wichtige Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleiben sollte. Diese Meldung gab dem Markt kurzfristig Auftrieb.

Inflationsdaten und Einzelwerte im Fokus

Im Tagesverlauf richten Investoren ihre Aufmerksamkeit auf die vorläufigen Verbraucherpreisdaten für die Eurozone. Es sind die ersten Inflationszahlen seit Beginn des Golfkonflikts und sollen Aufschluss darüber geben, wie stark der Krieg die Preise in der Region bereits beeinflusst hat. Finanzdienstleistungswerte legten mit einem Plus von 0,8 Prozent am stärksten zu und führten die Sektoren an.

Bei den Einzelwerten sorgte Unilever für positive Schlagzeilen. Der britisch-niederländische Konsumgüterriese gab bekannt, sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Zusammenlegung seines Lebensmittelgeschäfts mit dem amerikanischen Gewürzhersteller McCormick zu befinden. Das Geschäft würde Unilever rund 15,7 Milliarden US-Dollar in bar einbringen. Die Aktie reagierte mit einem Anstieg von 0,7 Prozent.

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