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E.coli-Ausbruch bei McDonald's in den USA

Fast 50 Infektionen in zehn Bundesstaaten, ein Todesfall in Colorado

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E.coli-Ausbruch bei McDonald's in den USA

Ein Ausbruch von E.coli-Bakterien bei McDonald's hat in den USA zu fast 50 Infektionen geführt. Die US-Gesundheitsbehörde CDC teilte am Dienstag mit, dass bisher 49 Fälle in zehn Bundesstaaten bestätigt wurden, darunter ein Todesfall in Colorado. Die betroffenen Personen gaben an, vor dem Krankheitsausbruch in verschiedenen McDonald's-Filialen gegessen zu haben. Besonders häufig wurde der „Quarter Pounder“-Burger genannt. McDonald's reagierte auf die Vorfälle, indem es vorsorglich die möglicherweise betroffenen Zutaten, darunter frische Zwiebeln und Rinderhackfleisch, aus den betroffenen Restaurants entfernte und den Verkauf des Burgers in diesen Regionen vorübergehend einstellte.

Die CDC untersucht derzeit die genaue Ursache der Infektionen, wobei insbesondere frische Zutaten wie Zwiebeln oder Rinderhackfleisch im Fokus stehen. Es wird vermutet, dass diese Lebensmittel möglicherweise mit den Bakterien kontaminiert waren. E.coli-Infektionen können zu schweren gesundheitlichen Beschwerden führen. Typische Symptome sind starke Bauchkrämpfe, Durchfall und Erbrechen, die bei einigen Patienten schwerwiegender verlaufen können. Der Vorfall ruft Erinnerungen an einen ähnlichen E.coli-Ausbruch bei Chipotle im Jahr 2015 wach, der damals zu erheblichen Umsatzeinbußen und einem Imageschaden für das Unternehmen führte.

Der Zeitpunkt dieses Vorfalls ist besonders brisant, da er einen PR-Auftritt des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump überschattet. Trump hatte erst am vergangenen Wochenende medienwirksam eine McDonald's-Filiale besucht, wo er Burger zubereitete und Kunden bediente. Ob es einen Zusammenhang zwischen diesem Auftritt und den Infektionsfällen gibt, wurde bislang nicht bekanntgegeben.

Auch die Finanzmärkte reagierten auf die Nachrichten. Der Aktienkurs von McDonald's verzeichnete unmittelbar nach Bekanntwerden des Ausbruchs erhebliche Verluste. Im vorbörslichen Handel fielen die Papiere des Unternehmens um rund sechs Prozent. McDonald's bemüht sich nun, die Situation unter Kontrolle zu bringen und den Schaden für das Unternehmen zu minimieren. Weitere Untersuchungen durch die Gesundheitsbehörden und das Unternehmen selbst sind im Gange, um die genaue Ursache für die Kontamination zu ermitteln und weitere Krankheitsfälle zu verhindern.

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