Dryden Gold: 7,88 g/t Gold auf 12,70 Meter bei Gold Rock
Bohrloch DGR-058 bestätigt Kontinuität hochgradiger Goldmineralisation auf 350 Metern Streichlänge.
Dryden Gold Corp. (TSXV: DRY, OTCQX: DRYGF, FSE: X7W) hat neue Bohrergebnisse von seinem Projekt Gold Rock im kanadischen Distrikt Dryden im Nordwesten Ontarios vorgelegt. Das Bohrloch DGR-058 durchteufte ein hochgradiges Intervall von 7,88 Gramm Gold pro Tonne (g/t) über 12,70 Meter, einschließlich 46,05 g/t Gold über 1,90 Meter. Das oberflächennahe Bohrloch wurde entlang der Streichrichtung zwischen den hochgradigen Intervallen in Jubilee und Pearl gebohrt und liegt in einer Tiefe von rund 65 Metern wahrer Tiefe.
Mit einem sogenannten „100-Gramm-Meter"-Wert bestätigt DGR-058 die Kontinuität hochgradigen Goldes über eine Streichlänge von 350 Metern entlang der Elora-Struktur. Das Unternehmen hatte bereits im Juli einen zweiten Bohrer eingesetzt, um die Fläche zu erweitern und die Down-Plunge-Ziele an Gold Rock zu testen. Die ersten tieferen Bohrungen, über die Dryden Gold am 31. August 2026 berichtete, durchteuften 9,40 g/t Gold über 4,60 Meter in 330 Metern wahrer Tiefe und verdoppelten damit nahezu die Down-Plunge-Ausdehnung bei Spyglass am subparallelen BM2-Trend.
Die Details
Die aktuellen Ergebnisse stammen aus mehreren Bohrlöchern, die auf verschiedene mineralisierte Strukturen innerhalb des Gold-Rock-Systems abzielten. Das Bohrloch DGR-075 erbrachte einen Abschnitt von 1,35 g/t Gold über 12,0 Meter, einschließlich 10,5 g/t Gold über 0,5 Meter und 15,6 g/t Gold über 0,5 Meter. Dieses Bohrloch testete die BM1-Struktur in einer Tiefe von rund 300 Metern wahrer Tiefe. Wie BM2 und Elora zeigt auch BM1 weiterhin Kontinuität über eine Streichlänge von 1,5 Kilometern mit mehreren hochgradigen Zonen, die sich nach unten verlängern.
Zusätzliche oberflächennahe Bohrungen an der Zone Jubilee, vom Bohrloch DGR-079, erbrachten 9,91 g/t Gold über 1,45 Meter, einschließlich 25,90 g/t Gold über 0,40 Meter, in einer Tiefe von rund 30 Metern unter der Oberfläche. Tests am Big Master Gold System nahe Treasure erbrachten 6,96 g/t Gold über 2,00 Meter an einer Hanging-Wall-Struktur im Bohrloch DGR-063 in einer Tiefe von rund 100 Metern wahrer Tiefe sowie 4,56 g/t Gold über 1,00 Meter an Treasure im Bohrloch DGR-062 in einer Tiefe von rund 150 Metern wahrer Tiefe.
Die Bohrprogramme für 2025–2026 haben Gold Rock von seinen ursprünglich drei mineralisierten Strukturen mit einer einzelnen hochgradigen Zone auf 15 mineralisierte Strukturen mit 10 hochgradigen Zonen erweitert. Die mineralisierten Strukturen zeigen hochgradige Intervalle mit guter Mächtigkeit innerhalb niedriggradiger Gold-Halos. Weitere Tests sind erforderlich, um die Ausmaße aller neu entdeckten mineralisierten Strukturen vollständig zu definieren. Neue strukturelle Daten stützen zwei Plunges, die die hochgradige Mineralisation an Gold Rock kontrollieren.
Hintergrund: Was bisher geschah
Bereits am 17. September 2026 berichtete aktien.news, dass Dryden Gold im ersten Bohrprogramm am Zielgebiet Mud Lake North sichtbares Gold entdeckt hatte. Das Gebiet liegt rund drei Kilometer nördlich von Gold Rock. Die ersten beiden Bohrlöcher durchschnitten damals breite Zonen von Alterationen mit signifikanter Sulfidmineralisierung, das dritte Bohrloch stieß zusätzlich auf sichtbares Gold. Die Analysen für alle drei Bohrungen standen zu jenem Zeitpunkt noch aus.
Am 21. April 2026 hatte das Unternehmen zudem neue Explorationsergebnisse vom Grundstück Hyndman in Ontario veröffentlicht. Die Ergebnisse definierten einen kontinuierlichen Korridor mit erhöhten Gold-in-Till-Anomalien von 12 Kilometern Länge und 2,5 Kilometern Breite, der eng der interpretierten Wabigoon-Deformationszone folgt. Das Grundstück wird vom Trans-Canada Highway durchquert und war bis dahin noch nie im Besitz eines Bergbauunternehmens.
Was das für Anleger bedeutet
Die aktuellen Bohrergebnisse von Gold Rock zeigen eine bemerkenswerte Ausweitung des mineralisierten Systems. Aus ursprünglich drei mineralisierten Strukturen mit einer hochgradigen Zone sind innerhalb weniger Bohrprogramme 15 Strukturen mit 10 hochgradigen Zonen geworden. Für Anleger ist besonders relevant, dass die hochgradige Mineralisation sowohl in der Fläche als auch in der Tiefe nachgewiesen werden konnte. Die oberflächennahen Abschnitte wie DGR-058 mit 7,88 g/t auf 12,70 Meter in nur rund 65 Metern Tiefe sind für eine mögliche wirtschaftliche Bewertung eines Tagebaus von Bedeutung.
CEO Trey Wasser betonte in diesem Zusammenhang: „Der Nachweis der Kontinuität der oberflächennahen hochgradigen Goldmineralisation, kombiniert mit dem erfolgreichen Down-Plunge-Testing entlang mehrerer subparalleler Strukturen, ermöglicht es uns, die potenzielle Machbarkeit eines Open-Pit-Bergbaus an Gold Rock zu bewerten." Gleichzeitig verwies Wasser auf die jüngsten Entdeckungen bei Mud Lake North, wo in den ersten drei Bohrlöchern sichtbares Gold innerhalb einer breiten Zone der Alteration und signifikanter Sulfidmineralisation gemeldet wurde.
Ausblick
Dryden Gold setzt seine Bohrprogramme fort. Weitere Tests sind erforderlich, um die Ausmaße aller neu entdeckten mineralisierten Strukturen vollständig zu definieren. Es stehen weitere Bohrungen aus, die die Down-Plunge-Ziele testen sollen. Die Analysen für die ersten drei Bohrlöcher am Zielgebiet Mud Lake North, bei denen sichtbares Gold entdeckt wurde, standen zum Zeitpunkt der aktuellen Pressemitteilung noch aus. Das Unternehmen verfügt über eine dominierende strategische Landposition im Distrikt Dryden im Nordwesten Ontarios mit einer potenziellen Streichlänge von 50 Kilometern entlang der Manitou-Dinorwic-Deformationszone.
Kurz erklärt
- Gramm pro Tonne (g/t): Maßeinheit für den Goldgehalt in Erz. Ein Wert von 7,88 g/t bedeutet, dass eine Tonne Gestein 7,88 Gramm Gold enthält. Werte über 5 g/t gelten im Tagebau bereits als hochgradig.
- Down-Plunge: Bezeichnet die Erstreckung einer Mineralisation in die Tiefe entlang der Fallrichtung einer geologischen Struktur. Bohrungen, die Down-Plunge angesetzt werden, testen, ob sich die Vererzung in die Tiefe fortsetzt.
- Streichlänge: Die horizontale Ausdehnung einer mineralisierten Struktur entlang ihrer Längsachse. Eine Streichlänge von 350 Metern bedeutet, dass die Goldvererzung über diese Distanz nachgewiesen werden konnte.
