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Dow Jones kämpft sich zurück

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Dow Jones kämpft sich zurück

Am gestrigen Handelstag konnte der Dow Jones, der führende Aktienindex der Wall Street, einen Großteil seiner anfänglichen Verluste wettmachen. Diese Entwicklung deutet auf eine mögliche Kurserholung hin, insbesondere da die Technologiewerte in New York positiv abschnitten.

Die Wall Street-Anleger hatten lange Zeit gezögert, jedoch erholte sich der Dow Jones letztendlich. Der Index schloss den Handelstag lediglich mit einem geringen Verlust von 0,11 Prozent ab, nachdem er über weite Strecken des Tages im Minus gelegen hatte.

Die Technologiebörse Nasdaq hingegen verzeichnete den gesamten Tag über eine positive Stimmung. Insbesondere der Sicherheitssoftware-Anbieter Palo Alto erhielt Lob für seine optimistische Prognose. Auch andere Technologietitel, wie etwa Tesla, erholten sich deutlich, und der Nasdaq 100 verzeichnete eine Erholung von 1,65 Prozent.

Die Entwicklungen in China sowie die US-Zinspolitik hatten einen spürbaren Einfluss auf die Standardwerte. Experten äußerten Besorgnis über die verlangsamte wirtschaftliche Dynamik Chinas und die potenziellen globalen Auswirkungen. Die Zinssenkungen chinesischer Banken zu Wochenbeginn enttäuschten die Investoren.

Die Unsicherheit bezüglich einer möglichen Zinserhöhung in den USA ist weiterhin präsent, obwohl die Wirtschaftsdaten robust sind. Die Investorenaufmerksamkeit richtet sich auf das anstehende Notenbankertreffen in Jackson Hole, Wyoming, bei dem Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve, eine wichtige Rede halten wird.

Der DAX, der deutsche Leitindex, startete die neue Woche nach einer schwachen Phase mit einer deutlichen Erholung. Trotz zwischenzeitlicher Gewinne von 0,9 Prozent konnte der Index diese nicht halten. Aufgrund fehlender Unterstützung von Standardwerten an der Wall Street erreichte der DAX am Ende lediglich einen Tagesgewinn von 0,19 Prozent.

Die Ölpreise gaben nach ihren jüngsten Anstiegen leicht nach. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Abend 84,34 Dollar. Die Ölpreise wurden durch Angebotsbeschränkungen seitens Russland und Saudi-Arabien gestützt, während die US-Rohöllagerbestände den niedrigsten Stand seit Januar erreichten. Die konjunkturelle Abschwächung in China wirkte sich hingegen dämpfend aus.

Der Euro behauptete sich gegenüber dem US-Dollar und wurde am späten Abend bei 1,09 Dollar gehandelt. Die stärker als erwartet gefallenen Erzeugerpreise in Deutschland hatten keinen signifikanten Einfluss auf den Euro. Die Goldpreise stiegen leicht auf 1.894 Dollar je Feinunze.

Im deutschen Aktienindex DAX führte die Aktie des Autozulieferers Continental mit einem kräftigen Anstieg von 5,9 Prozent die Erholung an. Laut Berichten prüft Continental-Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle eine Konzentration des Unternehmens auf die profitablen Reifen- und Gummigeschäfte. Der Verkauf von Auto-Teilen von Contitech soll dabei der erste Schritt sein.

Währenddessen belastete die anhaltende Unsicherheit bezüglich der Zinsentwicklung weiterhin Immobilienwerte. Vonovia war der größte Verlierer im DAX. Auch Immobilienunternehmen wie TAG Immobilien im MDAX und Patrizia Immobilien im SDAX waren unter Druck.

In der Volkswagen-Fabrik in Emden wurde die Produktion der neuen Elektrolimousine ID.7 gestartet. Die Elektroauto-Reihe von Volkswagen wird mit diesem Modell erweitert, das eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern bietet.

Der Bayer-Partner Regeneron erhielt in den USA die Zulassung für eine höher dosierte Variante des Augenmedikaments "Eylea". Dieses Medikament ist ein großer Erfolg für den DAX-Konzern Bayer.

Im MDAX zeichnete sich Redcare mit einem Anstieg von 4,6 Prozent positiv ab. Analysten lobten das starke Wachstum der Online-Apotheke und das förderliche regulatorische Umfeld.

Nach drei Verlustjahren aufgrund der Corona-Pandemie verzeichnete Borussia Dortmund, ein Bundesliga-Fußballverein, wieder Gewinne. Die Rückkehr der Fans in die Stadien trug dazu bei, dass der Verein im Geschäftsjahr 2022/23 einen Nettogewinn von 9,6 Millionen Euro erwirtschaftete, im Vergleich zu einem Verlust von 31,9 Millionen Euro im Vorjahr. Dennoch plant der Verein trotz der Gewinne keine Dividendenausschüttung – bereits zum vierten Mal in Folge.

Die angepassten Impfstoffe von BioNTech und Pfizer, die auf die neuen Corona-Varianten abzielen, stehen laut Medienberichten kurz vor der Auslieferung. Zusätzlich sollen diese Impfstoffe einfacher in der Handhabung sein.

Vodafone schloss sich der Deutschen Telekom und Telefónica (O2) an und erreichte als dritter deutscher Netzbetreiber eine 5G-Abdeckung von über 90 Prozent. Dies betrifft den Anteil der Haushalte, die Zugang zum 5G-Netz von Vodafone haben.

Im Prozess rund um den Bilanzskandal bei Steinhoff wurden zwei ehemalige Manager der Unternehmensgruppe verurteilt. Ein 52-Jähriger erhielt eine Strafe von drei Jahren und sechs Monaten für unrichtige Darstellung in Bilanzen und Beihilfe zu Kreditbetrug. Ein 64-Jähriger wurde für zwei Fälle unrichtiger Darstellung mit zwei Jahren auf Bewährung bestraft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

In dem Verfahren war auch der frühere Konzernchef Markus Jooste angeklagt. Seine Untersuchung ist ausgesetzt, bis gegen ihn verhandelt werden kann.

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