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District Metals startet Diamantbohrungen am Viken-Projekt in Schweden

Nach der MobileMT-Umfrage 2025 nimmt das Unternehmen die Kernbohrungen in den Zielgebieten A und B wieder auf.

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District Metals startet Diamantbohrungen am Viken-Projekt in Schweden

District Metals Corp. (TSXV: DMX) (Nasdaq First North: DMXSE SDB) (OTCQX: DMXCF) (FSE: DFPP) hat die Aufnahme der Diamantbohrungen auf seinem Viken-Grundstück in der Provinz Jämtland im zentralen Schweden bekanntgegeben. Wie das Unternehmen am 6. Oktober 2026 mitteilte, hat Arctic DS AB, eine schwedische Tochtergesellschaft der Arctic Drilling AS, die Kernbohrungen wieder aufgenommen. Ein Großteil des Bohrpersonals stammt aus den Provinzen Jämtland und Västerbotten – ein Detail, das die lokale Verankerung des Projekts unterstreicht.

Das Bohrprogramm 2026 am Viken-Grundstück konzentriert sich auf die Zielgebiete A und B. Dabei handelt es sich um zwei große leitfähige Anomalien, die das Unternehmen im Rahmen seiner luftgestützten MobileMT-Umfrage im Jahr 2025 identifiziert hat. Beide Zielgebiete sind bislang weitgehend ungetestet durch Bohrungen und stellen Prioritätsziele für die Exploration am Viken-Grundstück dar.

Für deutsche Anleger ist District Metals kein unbekanntes Unternehmen: Die Aktie notiert unter anderem an der Frankfurter Börse unter dem Kürzel DFPP und ist damit auch hierzulande handelbar. Der zuletzt gemeldete Kurs lag bei 0,44, was einer Veränderung von 0,01 entsprach.

Die Details

Die Zielgebiete A und B wurden bislang nicht systematisch gebohrt. Historische Bohrungen aus dem Jahr 2008 beschränkten sich hauptsächlich auf deren Peripherie. Diese Bohrlochdurchschnitte schnitten jedoch signifikante Abschnitte mineralisierten Alum-Schiefers ab, was die geologische Grundlage für weitere Untersuchungen der breiteren Zielgebiete liefert.

Die beiden Zielgebiete liegen jeweils etwa 1,7 km bzw. 7,5 km nord-nordwestlich des Viken-Energy-Metals-Vorkommens. Bemerkenswert ist aus Sicht des Unternehmens, dass die durch die MobileMT-Umfrage identifizierten leitfähigen Antworten größer und stärker sind als das leitfähige Signal, das mit dem Viken-Vorkommen selbst verbunden ist. Genau das mache sie zu überzeugenden Zielen für das aktuelle Bohrprogramm.

Die Anzahl der Bohrlochdurchschnitte und die insgesamt abgeschlossenen Meter richten sich nach geologischen Beobachtungen und uranführenden radiometrischen Messungen, die während der Bohrungen erhoben werden. Das Programm ist Teil des genehmigten Explorationsbudgets von District für 2026 in Höhe von ungefähr 5.000 bis 7.000 Metern, das über die Viken- und Alum-Shale-Grundstücke verteilt wird.

CEO Garrett Ainsworth kommentierte: „Wir freuen uns, die Bohrungen in den Zielgebieten A und B aufzunehmen, die einige der überzeugendsten ungetesteten Ziele darstellen, die am Viken-Grundstück identifiziert wurden.“ Er verwies auf die Kombination aus großen und starken leitfähigen Anomalien aus der MobileMT-Umfrage von 2025 und dem Vorhandensein peripherer mineralisierter Alum-Schiefer aus historischen Bohrungen. Das Programm soll bestimmen, ob die signifikanten leitfähigen MobileMT-Antworten mit Uran- und anderen Energy-Metals-Mineralisationen ähnlich dem Viken-Vorkommen verbunden sind.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 24.06.2026 berichtete aktien.news, dass District Metals den Start von Diamantkernbohrungen auf der Minerallizenz Österkälen in Mittelschweden bekanntgegeben hatte. Die Liegenschaft ist Teil der Alaunschiefer-Liegenschaften des Unternehmens, die sich zu 100 Prozent im Besitz von District Metals befinden. Das Unternehmen hatte damals ebenfalls aus seinem Sitz in Vancouver, British Columbia, berichtet.

Am 06.07.2026 folgte die nächste Meldung: District Metals beauftragte Expert Geophysics Surveys Inc. (EGS) mit der Durchführung einer hubschraubergestützten MobileMT-Vermessung auf seinen Alaunschiefer-Liegenschaften in Schweden. Die Liegenschaften befinden sich in den Provinzen Jämtland und Västerbotten im nördlichen Mittelschweden. Die Vermessung sollte rund 2.253 Linienkilometer mit einem Linienabstand von 400 Metern abdecken.

Damit schließt sich der Kreis: Die damals angekündigte Umfrage lieferte die leitfähigen Anomalien, die nun die Grundlage für die aktuellen Bohrziele A und B am Viken-Grundstück bilden.

Was das für Anleger bedeutet

District Metals ist ein Uran-Polymetall-Explorationsunternehmen, das sich auf sein Flaggschiff-Projekt, das Viken-Grundstück, konzentriert. Das Grundstück umfasst 100 Prozent des Viken-Vorkommens, das nach Unternehmensangaben die größte unentwickelte Schätzung der Mineralressourcen an Uran weltweit enthält. Hinzu kommen bedeutende Schätzungen der Mineralressourcen an Vanadium, Kaliumchlorid, Molybdän, Nickel, Kupfer, Zink und anderen wichtigen und kritischen Rohstoffen.

Für die Bewertung des Projekts ist eine Vorstudie zur Wirtschaftlichkeit (PEA) relevant, die das Unternehmen am 17. Juli 2026 in einem technischen Bericht nach NI 43-101 offenlegte. Die PEA für das Viken-Vorkommen wies einen nach Steuern bereinigten Kapitalwert (NPV) von US$2,88 Milliarden aus. Die interne Rendite (IRR) lag bei 45,9 Prozent, die Amortisationsdauer bei 2,1 Jahren. Die Bewertung beinhaltete initiale Kapitalkosten von US$876 Millionen, um einen durchschnittlichen nach Steuern bereinigten Free Cash Flow von US$531 Millionen pro Jahr über die 13 Jahre der Lebensdauer der Mine zu generieren.

Anleger sollten beachten, dass es sich bei District Metals um ein Explorationsunternehmen handelt. Bohrprogramme liefern zunächst geologische Daten, nicht automatisch wirtschaftlich abbaubare Ressourcen. Die genannten PEA-Zahlen beruhen auf Annahmen, die sich in der Praxis ändern können. Das Unternehmen weist zudem selbst darauf hin, dass Mineralisationen auf anderen erwähnten Grundstücken nicht unbedingt Indizien für Mineralisationen auf dem Viken-Grundstück sind. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Ausblick

Der Ausblick auf das laufende Programm ist konkret umrissen. Die Anzahl der Bohrlochdurchschnitte und die insgesamt abgeschlossenen Meter werden von geologischen Beobachtungen und uranführenden radiometrischen Messungen geleitet, die während der Bohrungen erhoben werden. Das gesamte Programm ist Teil des genehmigten Explorationsbudgets 2026 von ungefähr 5.000 bis 7.000 Metern über die Viken- und Alum-Shale-Grundstücke.

Das zentrale Ziel des aktuellen Bohrprogramms besteht darin, zu bestimmen, ob die signifikanten leitfähigen MobileMT-Antworten mit Uran- und anderen Energy-Metals-Mineralisationen ähnlich dem Viken-Vorkommen verbunden sind. Der technische Bericht zur PEA ist unter dem SEDAR+-Profil des Unternehmens verfügbar; er trägt den Titel „Preliminary Economic Assessment on the Viken Energy Metals Project, Jämtland County, Sweden“ und ist auf den 17. Juli 2026 datiert, mit einem Stichtag vom 26. Juni 2026. District zählt nach eigenen Angaben zu den Unternehmen der TSX Venture 50 des Jahres 2025.

Kurz erklärt

  • MobileMT: Ein geophysikalisches Messverfahren, das natürliche elektromagnetische Felder nutzt, um leitfähige Strukturen im Untergrund sichtbar zu machen.
  • Alum-Schiefer (Alaunschiefer): Ein Sedimentgestein, das in Schweden als Wirtsgestein für Uran- und weitere Metallmineralisationen gilt.
  • PEA (Vorstudie zur Wirtschaftlichkeit): Eine frühe technische Studie, die wirtschaftliche Kennzahlen eines Bergbauprojekts abschätzt, ohne eine Machbarkeit bereits nachzuweisen.
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