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Märkte im Griff des Fed-Entscheids

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Märkte im Griff des Fed-Entscheids

An den Märkten stand gestern die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) über die Zinspolitik im Fokus. Während Anleger von einer bevorstehenden Lockerung der Zinszügel ausgingen, wurde erwartet, dass die Fed in ihrer gestrigen Sitzung noch keine Änderungen vornimmt – letzteres geschah. Diese Erwartungshaltung spiegelte sich am Dienstag in den Aktienmärkten wider: Der DAX konnte seine Rekordmarke von 17.000 Punkten nicht überschreiten und schloss mit einem leichten Rückgang, während der Dow Jones mit leichten Aufschlägen startete. Die Technologiewerte an der Wall Street verzeichneten jedoch Gewinnmitnahmen.

Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA, die eine geringere als erwartete Zunahme der Beschäftigtenzahlen zeigen, stärken das Szenario einer möglichen Zinssenkung. Dies könnte den Druck auf die Fed erhöhen, ihre restriktive Haltung zur Inflationsbekämpfung zu lockern. In Deutschland hingegen ist die Inflation im Januar zurückgegangen, was auf sinkende Energiekosten zurückzuführen ist. Trotz dieses Rückgangs warnen Experten vor verfrühtem Optimismus im Kampf gegen die Inflation.

Auf dem Devisenmarkt hat sich der Euro vor dem Fed-Entscheid leicht erholt, während der Goldpreis am Nachmittag an Stärke gewann. Die Ölpreise stehen unter Druck, was teilweise auf den unerwarteten Anstieg der US-Ölreserven zurückzuführen ist.

In der Unternehmenswelt gibt es mehrere bemerkenswerte Entwicklungen. Volkswagen hat die Gründung eines eigenen Unternehmens für die Suche nach KI-Innovationen bekannt gegeben. Boeing meldete einen geringeren als erwarteten Verlust für das vierte Quartal 2023, während Lufthansa aufgrund eines geplanten Warnstreiks Umbuchungsmöglichkeiten für ihre Kunden anbietet. Die Bundesregierung bereitet den Verkauf von Anteilen am verstaatlichten Energiekonzern Uniper vor, und Fresenius hat seine Kinderwunsch-Klinikkette verkauft, um seine Schulden zu reduzieren.

In der Technologiebranche verzeichnet <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft ein Umsatzplus, während Alphabet hinter den Erwartungen zurückbleibt. AMD gibt einen enttäuschenden Ausblick, und Elon Musk steht vor rechtlichen Herausforderungen bezüglich eines Aktienpakets. Samsung erleidet Gewinneinbußen, während die Musik von Künstlern wie Taylor Swift möglicherweise aus TikTok verschwindet, da keine Einigung über eine Lizenzverlängerung erzielt wurde. Walmart plant einen Aktiensplit, um es Mitarbeitern zu erleichtern, Aktien zu erwerben.

In der Pharmabranche meldet Novartis einen Gewinnzuwachs und plant eine Dividendenerhöhung, während Novo Nordisk von der Nachfrage nach seiner Abnehmspritze profitiert. GSK sieht Wachstumspotenzial durch neue Impfstoffe und Produkteinführungen. Bei H&M gibt es einen Wechsel an der Unternehmensspitze.

PayPal plant, weltweit 2.500 Arbeitsplätze zu streichen, was die anhaltenden Herausforderungen in der globalen Wirtschaft unterstreicht.

Marktberichte

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