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Der Schneesturm in Texas zeigt erneut die Notwendigkeit von fossilen Brennstoffen

Die Kältewelle der letzten Woche in den USA zeigt, dass Staaten weiterhin auf Öl setzen müssen.

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Der Schneesturm in Texas zeigt erneut die Notwendigkeit von fossilen Brennstoffen

Die Botschaft, dass wir alles, was derzeit fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung nutzt, elektrifizieren müssen, ist zur dominierenden Botschaft der Energiewende geworden. Solar, Wind und Energiespeicherung - vielleicht mit Hilfe von Wasserkraft und etwas Kernkraft - können den Energiebedarf der Menschheit decken, so das Argument, und das mit einem viel geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck. Doch die arktische Kältewelle, die über die Vereinigten Staaten hinwegfegt, hat dieses Argument ernsthaft untergraben. Die Erdgaspreise sind letzte Woche in vielen Teilen der USA explodiert und steigen immer noch weiter an, ebenso wie die Strompreise. In Texas, einem Bundesstaat, der an solches Wetter nicht gewöhnt ist, stiegen die Großhandelspreise für Strom auf dem Spotmarkt auf 9.000 US-Dollar pro MWh, was mindestens einen Stromversorger dazu veranlasste, seine Kunden aufzufordern, zu einem anderen Anbieter zu wechseln, um hohe Stromrechnungen zu vermeiden. Stromausfälle sind nun eine Tatsache, zwei Millionen Haushalte in Texas sind zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ohne Strom. Die Behörden fordern die Menschen unterdessen auf, Energie zu sparen, indem sie ihren Verbrauch einschränken. ERCOT hat gesagt, dass die Stromausfälle rollierend sein werden, mit einer Dauer von 45 Minuten pro Gebiet. Das mag nicht viel sein, aber es deutet auf das Vorhandensein eines Problems hin. Texas ist der größte Produzent von Windenergie in den Vereinigten Staaten. Leider sah der Staat die Hälfte seiner Windturbinen durch die eisigen Winde, die von Kanada in Teile der USA wehten, die an solche Temperaturen nicht gewöhnt waren, einfrieren. Von insgesamt 25 GW Windkraftkapazität fielen 12 GW durch den Frost aus. Gleichzeitig gibt es einen Mangel an Erdgas, wahrscheinlich wegen des plötzlichen Anstiegs der Nachfrage. Und es könnte noch schlimmer werden. Der Kälteeinbruch hat auch die Öl- und Gasindustrie in Texas getroffen. Ölquellen werden stillgelegt und Raffinerien werden inmitten der Stromausfälle, die durch den tiefen Frost und den Gasmangel verursacht werden, heruntergefahren. Auch der Pipelinebetrieb ist von den Stromausfällen betroffen, was die Gasversorgung weiter beeinträchtigen könnte.

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