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DAX über 24.000 Punkten dank US-Konjunkturdaten

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DAX über 24.000 Punkten dank US-Konjunkturdaten

Der deutsche Aktienmarkt hat zur Wochenmitte eine deutliche Erholung gezeigt. Nachdem der DAX zunächst unter Druck geraten war und bis auf 23.732 Punkte fiel, setzte ab dem Nachmittag eine Aufwärtsbewegung ein. Zum Handelsschluss notierte der Leitindex 0,42 Prozent höher bei 24.049 Punkten und damit wieder über der Marke von 24.000 Punkten, die tags zuvor verloren gegangen war. Marktbeobachter sprachen von einer weiterhin nervösen Stimmung unter den Anlegern, die sich in starken Schwankungen quer durch die Anlageklassen widerspiegele.

Unterstützung kam von der Walacl Street, wo solide Arbeitsmarktdaten für Zuversicht sorgten. Der Dow Jones legte um rund 0,2 Prozent zu, während der Nasdaq 100 seinen Gewinn auf über ein halbes Prozent ausbauen konnte. In den USA schuf die Privatwirtschaft im Oktober 42.000 neue Stellen, deutlich mehr als von Ökonomen erwartet. Zudem verbesserte sich der Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungssektors auf 52,4 Punkte und signalisiert damit Wachstum. Die robusten Konjunkturdaten dämpften jedoch die Erwartungen an eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank.

Am Devisenmarkt zeigte sich der Euro leicht erholt und notierte bei 1,1481 US-Dollar. Deutsche Konjunkturdaten hatten kaum Einfluss. Im September stiegen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 1,1 Prozent, der erste Zuwachs nach vier Rückgängen in Folge. Gold verteuerte sich nach drei Verlusttagen um 1,3 Prozent auf 3.985 Dollar je Feinunze. Dagegen gaben die Ölpreise nach – ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 63,63 Dollar, nachdem US-Daten überraschend steigende Rohölreserven gezeigt hatten.

Unter den DAX-Unternehmen präsentierte Vonovia starke Zahlen und kehrte mit einem Gewinn von 3,4 Milliarden Euro in die schwarzen Zahlen zurück. Siemens Healthineers rechnet hingegen mit Belastungen durch Zölle und Wechselkurseffekte. Fresenius überraschte mit einem deutlichen Gewinnanstieg, während BMW seinen Nettogewinn im dritten Quartal mehr als verdreifachte. Volkswagen kündigte die Entwicklung eines eigenen Chips für autonomes Fahren an.

Auch aus dem Ausland kamen Unternehmensmeldungen: Evotec schloss den Verkauf eines Werks an Sandoz ab und erwartet daraus mehr als 650 Millionen Dollar. In der Windkraftbranche verbuchte Vestas einen Gewinn, während Orsted Verluste meldete. Novo Nordisk senkte erneut seine Jahresziele, und Toyota passte nach Zolleinigungen seine Gewinnerwartungen leicht nach oben an.

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