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DAX stabilisiert sich nach anfänglichen Verlusten

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DAX stabilisiert sich nach anfänglichen Verlusten

Der deutsche Leitindex DAX hat am Montag einen leichten Rückgang verzeichnet, größere Verluste jedoch vermeiden können. Er schloss bei 20.132 Punkten und verlor damit 0,41 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Im Tagesverlauf testete der DAX kurzzeitig die Marke von 20.000 Punkten und konnte sich davon wieder leicht erholen. Bereits am Freitag hatte der Index aufgrund eines schwachen Umfelds an der Wall Street um ein halbes Prozent nachgegeben.

Der MDAX der mittelgroßen Werte schloss ebenfalls im Minus und verzeichnete ein Tagesminus von gut einem Prozent. Damit setzte sich die relative Schwäche des MDAX im Vergleich zum DAX fort, die bereits im Vorjahr spürbar war. Während der DAX seit Jahresbeginn ein Plus von gut einem Prozent erzielt hat, liegt der MDAX mit einem Minus von mehr als zwei Prozent im laufenden Jahr zurück.

Die Anleger richten ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die USA, wo die Zinspolitik der Federal Reserve (Fed) die Stimmung belastet. Positive Konjunkturdaten, insbesondere vom Arbeitsmarkt, haben die Erwartung von Zinssenkungen gedämpft. Marktbeobachter gehen davon aus, dass eine erste Zinssenkung frühestens im September erfolgen könnte. Gleichzeitig bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) auf einem Zinssenkungskurs, doch die wirtschaftliche Lage in Europa, insbesondere in Deutschland, zeigt sich weiterhin angespannt.

Am Devisenmarkt setzt der starke Dollar den Euro unter Druck, der sich der Parität annähert. Die Gemeinschaftswährung fiel zeitweise auf den niedrigsten Stand seit November 2022. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,0198 US-Dollar fest.

Am Rohstoffmarkt sorgten neue US-Sanktionen gegen Russland für steigende Ölpreise. Der Preis für Brent-Öl legte um 1,8 Prozent auf 81,13 Dollar pro Barrel zu. Experten sehen in den Sanktionen eine Belastung für den globalen Ölmarkt, da sie das verfügbare Angebot aus Russland einschränken könnten.

Die Technologiewerte an der Wall Street standen unter Druck, während Standardwerte stabiler blieben. Neue Exportbeschränkungen für KI-Technologien der USA dürften zusätzlich für Belastung sorgen. Gleichzeitig verzeichneten deutsche Autoaktien gemischte Entwicklungen. Während die Aktien der Porsche AG um 1,6 Prozent zulegten, gaben BMW-Aktien leicht nach.

Weitere Meldungen betreffen eine geplante Übernahme durch die Lufthansa, Fortschritte bei Bayer in der Entwicklung von Zelltherapien und eine Änderung im SDAX, bei der About You den Platz von Nexus einnimmt.

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