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DAX schließt Woche mit leichtem Verlust

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DAX schließt Woche mit leichtem Verlust

Der DAX hatte eine erfolgreiche Handelswoche mit einem leichten Verlust beendet. Der Leitindex fiel um 0,44 Prozent auf 22.513 Punkte zur Schlussglocke, was im Vergleich zum Vortag einem Rückgang entsprach. Dennoch blieb der DAX auf Rekordniveau, denn im Wochenverlauf verzeichnete er ein Plus von rund 3,2 Prozent. Seit Jahresbeginn ergab sich damit ein Zuwachs von 13 Prozent. Besonders der Handelstag am Donnerstag war von einer positiven Entwicklung geprägt, da die Hoffnung auf Verhandlungen im Ukraine-Konflikt den DAX auf ein neues Allzeithoch von 22.624 Punkten trieb.

Die Handelswoche verlief insgesamt trotz neuer US-Zolldrohungen stabil. Der Markt zeigte sich gegenüber den von Donald Trump angekündigten Importzöllen widerstandsfähig. Auch der MDAX der mittelgroßen Unternehmen bewegte sich in der abgelaufenen Woche nach oben, gab jedoch am Freitag um 0,36 Prozent auf 27.659 Punkte nach. Trotz der insgesamt positiven Entwicklung blieben Experten vorsichtig. Analysten betonten, dass die Anleger einerseits auf einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg hofften, andererseits jedoch Sorgen über mögliche Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union bestünden.

Rüstungstitel zählten zu den großen Gewinnern der Woche. Die Aktie des DAX-Konzerns Rheinmetall kletterte erstmals über die Marke von 800 Euro und schloss mit einem Zuwachs von knapp acht Prozent. Hintergrund war die Aussicht auf steigende Verteidigungsausgaben in Europa, die durch die Münchner Sicherheitskonferenz befeuert wurde. Analysten hoben ihre Kursziele für Rheinmetall an, wobei insbesondere die britische Bank HSBC ein Ziel von 1.000 Euro nannte. Im MDAX setzte sich Hensoldt an die Spitze, die Aktie des Rüstungselektronik-Spezialisten stieg um fast 12 Prozent.

Am anderen Ende der Skala stand die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC). Belastet wurde das Papier durch schwache Prognosen des US-Wettbewerbers DaVita. Steigende Kosten in der Patientenversorgung drückten die Gewinnprognosen für 2025, was die FMC-Aktie unter Druck setzte. Die Wall Street hatte sich währenddessen kaum bewegt, während der Goldpreis in der Nähe seines Rekordhochs blieb. Der Dollar schwächelte zum Wochenschluss, der Euro notierte zuletzt bei 1,0504 Dollar. United Internet verfehlte im MDAX die Gewinnerwartungen und verlor knapp neun Prozent. Positive Nachrichten kamen von der Lufthansa-Tochter Eurowings, die auch 2025 profitabel arbeiten will.

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