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DAX schließt unverändert vor Fed-Entscheidung

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DAX schließt unverändert vor Fed-Entscheidung

Der DAX hat den Handelstag zur Wochenmitte nahezu unverändert beendet. Er notierte zum Schluss bei 18.712 Punkten, was einem leichten Minus von 0,08 Prozent entspricht. Grund für die abwartende Haltung der Anleger war die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Während viele Marktteilnehmer von einer Zinssenkung ausgingen, herrschte Unsicherheit über das Ausmaß dieser Maßnahme. Die Fed teilte nach ihrer Sitzung mit, der Leitzins werde um 0,5 Prozentpunkte auf einen Korridor von 4,75 bis 5,00 Prozent gesenkt.

Auch an den US-Börsen war die Zurückhaltung der Anleger spürbar. Der Dow Jones sank während des Handelstages um 0,1 Prozent, der S&P 500 verlor 0,14 Prozent, und der technologielastige Nasdaq gab um 0,22 Prozent nach. Die Investoren warteten ebenfalls auf die Entscheidung der Fed, die am Abend erwartet wurde.

In der deutschen Industrie gab es positive Nachrichten: Der Auftragsbestand stieg im Juli erstmals seit Ende 2023 um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dies ist der erste Anstieg seit Dezember des Vorjahres. Dennoch zeigt sich weiterhin ein deutlicher Rückgang bei den Baugenehmigungen. Im Juli sank deren Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,2 Prozent auf 17.000. Dieser Abwärtstrend wird auf die gestiegenen Finanzierungs- und Baukosten zurückgeführt.

Im Energiesektor gaben die Ölpreise nach. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um knapp ein Prozent auf 72,94 Dollar, während der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) ebenfalls um ein Prozent auf 69,23 Dollar sank. Die zuletzt positive Preisentwicklung wurde damit gestoppt.

Im Unternehmensbereich sorgten Umstrukturierungspläne von BASF für Aufmerksamkeit. Der Chemiekonzern plant laut Medienberichten, sein Agrargeschäft auf einen Börsengang vorzubereiten. Diese Ankündigung ließ die Aktien von BASF zeitweise bis an die Spitze des DAX steigen. Auch bei Varta gab es Neuigkeiten: Der Batteriehersteller hat sich nach Verhandlungen mit seinen Gläubigern auf einen Sanierungsplan geeinigt.

In der Luftfahrtbranche setzten Lufthansa und Air France-KLM ihre Flüge nach Israel und in den Iran aufgrund einer veränderten Sicherheitslage vorübergehend aus. Die Entscheidung betrifft alle Flüge bis mindestens Donnerstag. Dies geschah im Zusammenhang mit den mutmaßlich koordinierten Explosionen von Funkempfängern im Libanon, die die Sicherheitslage in der Region verschärften.

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