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DAX schließt mit kleinem Minus nach schwankendem Handel

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DAX schließt mit kleinem Minus nach schwankendem Handel

Der DAX hat den gestrigen Handelstag mit einem minimalen Verlust abgeschlossen. Der deutsche Leitindex fiel um 0,08 Prozent auf 18.577 Punkte. Damit setzte sich die Verlustserie fort, die bereits drei Tage andauert. Der Erholungsversuch im Handelsverlauf blieb aus, obwohl der DAX zeitweise zwischen Gewinnen und Verlusten schwankte. Vorgestern hatte der Index bereits 0,8 Prozent eingebüßt. Grund für die Zurückhaltung der Anleger sind die anstehenden US-Jobdaten, die morgen veröffentlicht werden. Die Daten gelten als entscheidend für die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed.

Die Beschäftigungssituation in den USA hat Einfluss auf die Zinspolitik. Ein starker Arbeitsmarkt würde die Erwartung langsamer Zinssenkungen stützen, während ein schwacher Bericht die Sorgen um die Konjunktur verstärken könnte. Diese Unsicherheit beeinflusst die globalen Märkte. In den USA gab es trotz eines positiven Starts einen Rückschlag bei den großen Indizes. Der Dow Jones verlor 0,87 Prozent, der S&P 500 büßte 0,54 Prozent ein, und auch der Technologieindex Nasdaq verzeichnete ein Minus von 0,1 Prozent.

Auch in Deutschland gibt es wachsende Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung. Das Münchner ifo-Institut hat seine Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024 deutlich gesenkt. Anstelle eines leichten Wachstums von 0,4 Prozent wird nun eine Stagnation erwartet. Diese schwache Prognose steht im Gegensatz zu den Entwicklungen in anderen Ländern, die teilweise wirtschaftlichen Aufwind verzeichnen. Trotz dieser negativen Aussichten gab es gestern eine positive Meldung: Die Industrieaufträge in Deutschland stiegen im Juli um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, was auf größere Bestellungen zurückzuführen ist.

Im Energiesektor sorgte ein Bericht über die OPEC für steigende Ölpreise. Die Organisation der Erdöl exportierenden Länder verschob eine geplante Produktionssteigerung, was die Preise für Brent- und WTI-Rohöl leicht ansteigen ließ. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Markt weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist, sowohl in Bezug auf die Nachfrage als auch auf das Angebot.

In der Immobilienbranche sind Zinssenkungshoffnungen ein Thema, insbesondere in den USA. Immobilienwerte sind stark nachgefragt, und der europäische Immobilienindex erreichte einen neuen Höchststand seit zwei Jahren. Die Pfandbriefbank erlebte dabei einen deutlichen Kursanstieg. Auch in der Automobilbranche gibt es Entwicklungen. BMW kündigte an, bis 2028 das erste Serienfahrzeug mit Wasserstoffantrieb auf den Markt zu bringen, was die Partnerschaft mit Toyota weiter stärkt.

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