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DAX pendelt seitwärts

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DAX pendelt seitwärts

Der heimische Leitindex konnte sich am Dienstag weiter stabilisieren und mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 14.810 Punkten aus dem Handel gehen. Damit konnte er in den letzten Tagen zumindest ein neues Verlaufstief vermeiden, nachdem er vor einer Woche noch auf 14.630 Zähler gefallen war.

Gestützt wurde die leichte Erholung von rückläufigen Inflationszahlen. Die Teuerungsrate im Euroraum sank laut Statistikbehörde im Oktober auf nur noch 2,9 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch bei 4,3 Prozent gelegen hatte. Dies ist das niedrigste Niveau seit über einem Jahr und könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Zinserhöhungen der Notenbank allmählich wirken.

Gänzlich ungetrübt ist die Stimmung aber nicht. Die angespannte Lage im Nahen Osten droht jederzeit wieder auf die Märkte durchzuschlagen und für heftige Ausschläge zu sorgen, so die Einschätzung von Experten. Zwar gibt es momentan keine Hinweise auf eine Ausweitung des Konflikts, doch die Gefahr einer erneuten Eskalation bleibt latent.

Dies spiegelt sich auch in rückläufigen Handelsvolumen wider. Obwohl zuletzt weniger ver- und gekauft wurde, fehlten offenbar die Käufer, um die Kurse stärker anzuschieben. Solange eine wichtige charttechnische Marke nicht überschritten wird, ist die Lage daher weiterhin fragil.

Belastend wirkten zudem schwache Konjunktursignale aus Fernost. In China war die Industrieproduktion im Oktober unerwartet wieder leicht geschrumpft, was die Sorgen vor einer Abkühlung der zweitgrößten Volkswirtschaft schürt.

Am Rohölmarkt beruhigte sich die Lage nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn zumindest vorübergehend wieder etwas. Die Preise für die wichtigsten Sorten aus den USA und der Nordsee konnten sich leicht erholen, nachdem Sorgen um eine Eskalation der Kämpfe im Nahen Osten noch für Turbulenzen gesorgt hatten. Eine Entspannung ist hier aber noch nicht in Sicht.

Alles in allem bleibt die Gefühlslage am hiesigen Aktienmarkt wegen der Risiken auf geopolitischer und konjunktureller Ebene angespannt. Starke Schwankungen sind wohl weiterhin zu erwarten. Eine nachhaltige Stabilisierung zeichnet sich vorerst noch nicht ab.

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