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DAX nähert sich historischem Höchststand

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DAX nähert sich historischem Höchststand

Die Frankfurter Börse verzeichnete einen erfolgreichen Wochenstart, angetrieben durch positive Vorgaben aus den USA. Der DAX erreichte mit 19.933 Punkten ein neues Rekordhoch und nähert sich der symbolträchtigen Marke von 20.000 Punkten. Analysten führen den Anstieg auf optimistische Erwartungen der Anleger zurück, die auf eine wirtschaftliche Erholung im kommenden Jahr hoffen. Trotz schwacher Wirtschaftsdaten und geopolitischer Spannungen in der Ukraine und im Nahen Osten zeigt der Markt eine bemerkenswerte Resilienz. Neben dem DAX zeigte sich auch der Nasdaq-Index in den USA stark, während der Dow Jones moderat im Minus blieb.

Die Entwicklungen in Frankreich sorgten ebenfalls für Bewegung. Politische Unruhen und finanzielle Unsicherheiten führten zu Abwertungen französischer Aktien und Anleihen, während deutsche Werte von Umschichtungen profitierten. Der französische Leitindex CAC 40 zeigte eine volatile Performance, während die Regierung unter Premierminister Michel Barnier wegen eines Haushaltsstreits unter Druck steht. Ein drohendes Misstrauensvotum könnte die politische und wirtschaftliche Lage weiter belasten.

Parallel dazu geriet der Euro unter Druck. Die Gemeinschaftswährung fiel auf einen Kurs von 1,0488 US-Dollar. Analysten machen hierfür unter anderem die politische Unsicherheit in Frankreich verantwortlich. Der Dollar hingegen profitierte von stabilen Konjunkturdaten und einer steigenden Industriestimmung in den USA, die den ISM-Index auf den höchsten Stand seit Juni ansteigen ließ.

Unternehmensseitig meldete Intel den Rücktritt seines CEO Pat Gelsinger, was die Aktien des Konzerns um 5,7 Prozent steigen ließ. Apple erreichte ein neues Rekordhoch, während die Aktie von Volkswagen von Warnstreiks belastet wurde. Lanxess verzeichnete durch den Einstieg eines Hedgefonds-Managers einen deutlichen Kursgewinn und führte den MDAX an. BASF bekannte sich trotz Sparmaßnahmen zum Standort Ludwigshafen, während die Lufthansa grünes Licht für eine Beteiligung an der italienischen ITA erhielt.

Im Rüstungssektor verzeichnete Rheinmetall ein Umsatzplus aufgrund der steigenden Nachfrage nach Waffen. Die globale Sturmsaison führte zudem zu immensen Schäden, die laut Munich Re die teuerste seit 2017 waren. Der Bitcoin verharrte unter der Marke von 100.000 Dollar, nachdem er zuletzt mehrfach an dieser Hürde gescheitert war.

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