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DAX erreicht historische Höchststände

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DAX erreicht historische Höchststände

Der DAX erreichte gestern neue Rekordstände. Dank positiver Wirtschaftsdaten aus den USA stieg der Index im Tagesverlauf auf bis zu 20.629 Punkte und schloss mit einem Plus von 1,5 Prozent bei 20.574 Zählern. Damit übertraf er das bisherige Allzeithoch von Dezember, das bei knapp 20.523 Punkten gelegen hatte. Die positive Entwicklung wurde maßgeblich von optimistischen Anlegern getragen, die auf eine weniger restriktive Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve hofften. Diese Hoffnungen wurden durch überraschend niedrige Kerninflationsdaten in den USA gestützt.

In den Vereinigten Staaten stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die Kerninflationsrate, die Energie und Nahrungsmittel ausklammert, mit 3,2 Prozent unter den Erwartungen lag. Die Federal Reserve könnte diese Daten bei ihrer Zinsentscheidung Ende Januar berücksichtigen, wobei Experten nur mit einer begrenzten Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung rechneten.

Auch an den US-Börsen spiegelten sich die optimistischen Marktaussichten wider. Der Dow Jones legte um 1,4 Prozent auf 43.087 Punkte zu, und die Technologiewerte an der Nasdaq verzeichneten noch stärkere Gewinne. Neben den Inflationsdaten trugen auch robuste Bankenbilanzen zur positiven Stimmung bei. Unternehmen wie BlackRock und JPMorgan meldeten Rekordergebnisse, während auch Goldman Sachs und Wells Fargo von einer Wiederbelebung des Übernahmegeschäfts profitierten.

Die Rohstoffmärkte zeigten sich ebenfalls bewegt. Der Ölpreis für Brent stieg um 1,36 Prozent auf 81,47 Dollar pro Barrel. Die Internationale Energieagentur (IEA) ging von einer geringeren Rohölverfügbarkeit im Jahr 2025 aus, was auf Sanktionen gegen Russland und mögliche Beschränkungen iranischer Exporte zurückzuführen sei. In den USA fielen die Rohölreserven stärker als erwartet, was die Marktpreise zusätzlich stützte.

Am Devisenmarkt legte der Euro nach den US-Inflationsdaten zunächst zu, gab jedoch später wieder nach und notierte am Abend bei 1,0280 Dollar. Der Bitcoin setzte seinen Aufwärtstrend fort und näherte sich mit 99.316 Dollar erneut der Marke von 100.000 Dollar, während Anleger auf den bevorstehenden Amtsantritt von Donald Trump und dessen potenziellen Einfluss auf den Kryptomarkt spekulierten.

Im Unternehmensbereich verzeichnete die Commerzbank neue Entwicklungen. Die britische Bank Barclays meldete einen Zugriff auf über 16 Prozent der Aktien, was Fragen zu strategischen Zielen aufwarf. Parallel dazu kündigte Meta an, fünf Prozent seiner Belegschaft durch leistungsstärkere Mitarbeiter zu ersetzen, um die Effizienz zu steigern.

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