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DAX eröffnete das neue Börsenjahr mit einem Plus

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DAX eröffnete das neue Börsenjahr mit einem Plus

Der DAX eröffnete das neue Börsenjahr mit einem Tagesgewinn von 0,58 Prozent und schloss bei 20.024 Punkten. Der deutsche Leitindex profitierte vor allem im späten Handel von einer freundlichen Tendenz an der Wall Street. Während des Tages schwankte der Index in einem ruhigen Umfeld zwischen 19.833 und 20.024 Punkten, ohne dabei ein Kursfeuerwerk zu entfachen. Dennoch blieb der DAX nahe an seinem im Dezember erreichten Rekordhoch von 20.522 Punkten.

Die Aussicht auf mögliche Zinssenkungen in Europa und den USA im neuen Jahr trug zur positiven Stimmung der Anleger bei. Diese Entwicklung wirkte sich auch auf den Nebenwerteindex MDAX aus, der um 0,51 Prozent auf 25.718 Punkte zulegte. Marktbeobachter betonten das Aufholpotenzial kleinerer Börsenwerte, das durch politischen Rückenwind aus Berlin begünstigt werden könnte.

Unter den Einzelwerten stach Airbus hervor. Der Flugzeugbauer führte mit einem Plus von 3,3 Prozent die Gewinnerliste im DAX an, gestützt durch einen positiven Analystenkommentar, der die gestiegene Auslieferungszahl des Unternehmens hervorhob. Im Gegensatz dazu standen Autoaktien wie Volkswagen, Mercedes Benz und BMW unter Druck. Starke Absatzzahlen chinesischer Elektrofahrzeughersteller belasteten diese Werte.

Der Euro erreichte mit 1,0251 US-Dollar den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Der Kursverlust wurde durch die Erwartung stärkerer Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank im Vergleich zur US-Notenbank verstärkt. Neue Konjunkturdaten aus der Eurozone und Deutschland trugen ebenfalls zur Schwäche der Gemeinschaftswährung bei. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel in beiden Regionen weiter unter die Wachstumsschwelle, was eine anhaltende wirtschaftliche Schwäche signalisiert.

Die Rohstoffmärkte zeigten eine gegensätzliche Entwicklung. Die Ölpreise stiegen deutlich, unterstützt durch sinkende Lagerbestände in den USA und geopolitische Spannungen. Ein Barrel Brent-Öl verteuerte sich auf 76,39 Dollar, während der Preis für die US-Sorte WTI um 4,3 Prozent zulegte. Auch die Gaspreise in Europa stiegen erheblich, beeinflusst durch das Ende russischer Gaslieferungen durch die Ukraine.

An der Wall Street setzte sich eine Erholung der Technologieaktien durch. Der Nasdaq verzeichnete einen Anstieg von knapp 0,5 Prozent, während der Dow Jones um 0,2 Prozent zulegte. Experten rechnen für 2025 mit einer Fortsetzung des positiven Trends an den US-Börsen, weisen jedoch auf potenzielle Unsicherheiten durch Handelskonflikte und eine zurückhaltende Geldpolitik hin.

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