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DAX-Erholungsbewegung setzt sich fort

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DAX-Erholungsbewegung setzt sich fort

Der Deutsche Aktienindex (DAX) zeigt weiterhin positive Tendenzen und könnte seine Erholungsbewegung in der Wochenmitte fortsetzen. Nach den jüngsten Kursgewinnen wird erwartet, dass der DAX vorbörslich klar im Plus startet. Aktuelle Indikationen deuten darauf hin, dass die deutschen Standardwerte um 0,3 Prozent auf 15.754 Punkte steigen könnten. In der vergangenen Woche erlebte der DAX einige Schwankungen. Nach einem Tiefststand von 15.469 Punkten am Freitag - nahe am Juli-Tief von 15.456 Punkten - konnten die Bullen zu Wochenbeginn wieder die Kontrolle übernehmen. Mit einem Schlusskurs von 15.706 Punkten am Vortag könnte der DAX nun einen charttechnischen Befreiungsschlag erleben, der weitere Kursgewinne einleiten könnte.

Die positiven Vorzeichen werden auch durch die Entwicklung der US-Futures gestützt, die über Nacht zulegen konnten. Trotz Verlusten der großen US-Indizes im regulären Handel an der Wall Street, darunter ein Rückgang des Dow-Jones-Index um 0,5 Prozent, zeigt sich Optimismus im Markt. Besonders im Fokus stehen die Geschäftszahlen des Chipkonzerns Nvidia, die heute nach US-Börsenschluss erwartet werden. Die Aktien von Nvidia erreichten über Nacht ein Allzeithoch von 481,87 Dollar.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten gemischte Reaktionen. Während der japanische Nikkei nach anfänglichen Verlusten zulegen konnte, verzeichneten die chinesischen Börsen Rückgänge. Der Euro versucht derweil, sich gegenüber dem Dollar zu stabilisieren, nachdem er zuletzt Kursverluste hinnehmen musste.

Ein weiteres Highlight im DAX ist Mercedes-Benz. Der deutsche Autobauer plant, im Bereich Batterierecycling mit australischem Know-how zu kooperieren. Ein Joint Venture mit dem australischen Unternehmen Neometals und dem deutschen Ingenieurbüro SMS Group soll eine Batterie-Zerkleinerungsanlage in Süddeutschland errichten. Ziel ist es, wertvolle Materialien wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan zurückzugewinnen.

Angesichts steigender Kosten für grüne Produktionstechnologien hat der Stahlkonzern Salzgitter einen zeitlich befristeten Industriestrompreis gefordert. Vorstandschef Gunnar Groebler betonte die Herausforderungen der Industrie in der aktuellen Preislandschaft.

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