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Crédit Agricole beendet Aktienrückkaufprogramm

Bank annulliert über 22 Millionen eigene Aktien und senkt CET1-Quote leicht

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Crédit Agricole beendet Aktienrückkaufprogramm

Crédit Agricole SA hat den Abschluss ihres Aktienrückkaufprogramms bekanntgegeben, das am 1. Oktober begonnen hatte. Bis zum 30. Oktober wurden insgesamt 22.886.191 eigene Aktien über einen unabhängigen Investmentdienstleister erworben. Das Volumen des Rückkaufs belief sich auf 374.414.014 Euro. Damit hat der französische Bankkonzern die Maßnahme wie geplant abgeschlossen und setzt die Umsetzung seiner Kapitalmarktstrategie fort.

Ziel des Programms war es, den Verwässerungseffekt auszugleichen, der im Zusammenhang mit der für 2025 vorgesehenen Kapitalerhöhung steht. Diese Kapitalerhöhung ist ausschließlich für Mitarbeiter der Gruppe vorgesehen und soll deren Beteiligung am Unternehmen stärken. Die im Rahmen des Rückkaufs erworbenen Aktien werden nach Angaben des Instituts annulliert, was den Bestand der umlaufenden Aktien entsprechend verringert.

Crédit Agricole teilte weiter mit, dass die Transaktion Auswirkungen auf die harte Kernkapitalquote (CET1) hat. Für die Einheit Crédit Agricole SA ergibt sich eine Reduktion um neun Basispunkte, während die CET1-Quote auf Konzernebene um sechs Basispunkte sinkt. Trotz dieser leichten Verringerung bleibt die Kapitalausstattung des Konzerns weiterhin solide und im Einklang mit den regulatorischen Anforderungen.

Nach Abschluss des Rückkaufprogramms wird die Ausführung des zuvor vorübergehend ausgesetzten Liquiditätsvertrags mit Kepler Cheuvreux wieder aufgenommen. Dieser Vertrag dient der Stabilisierung der Marktliquidität der Aktie und war während des Rückkaufs ausgesetzt worden, um Überschneidungen zu vermeiden. Mit der Wiederaufnahme des Vertrags normalisiert sich der Handelsfluss der Aktie an den Märkten.

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