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CoreCivic startet $500-Millionen-Aktienrückkauf und hebt EPS-Prognose an

Der US-Strafvollzugskonzern CoreCivic überrascht mit einem massiven Aktienrückkaufprogramm und steigt vorbörslich um 5 Prozent.

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CoreCivic startet $500-Millionen-Aktienrückkauf und hebt EPS-Prognose an

Die Aktie von CoreCivic Inc. (NYSE: CXW) legte am Montag im vorbörslichen Handel um 5 Prozent zu. Auslöser war die Ankündigung eines sogenannten Accelerated Share Repurchase (ASR) – eines beschleunigten Aktienrückkaufs – im Volumen von 500 Millionen US-Dollar. Solche Programme gelten an der Wall Street als starkes Signal, dass das Management die eigene Aktie für unterbewertet hält.

Das Unternehmen schloss die Vereinbarung mit einem nicht namentlich genannten Finanzinstitut ab. Grundlage ist das bestehende Aktienrückkaufprogramm in Höhe von insgesamt 755,8 Millionen US-Dollar, das der Vorstand von CoreCivic am 4. August 2026 genehmigt hatte. Nach Abschluss der neuen ASR-Vereinbarung verbleiben noch rund 255,8 Millionen US-Dollar des genehmigten Rückkaufvolumens für künftige Maßnahmen.

Ablauf des beschleunigten Aktienrückkaufs

CoreCivic wird am 10. August 2026 eine Zahlung von 500 Millionen US-Dollar an den Händler leisten. Im Gegenzug erwartet das Unternehmen eine erste Lieferung von rund 12,4 Millionen Aktien. Bei einem Accelerated Share Repurchase erhält das Unternehmen die Aktien nicht auf einmal, sondern in mehreren Tranchen – ein Mechanismus, der es dem Händler erlaubt, die Aktien am Markt zu erwerben und schrittweise zu liefern.

Die endgültige Anzahl der zurückzukaufenden Aktien richtet sich nach dem volumengewichteten Durchschnittskurs (VWAP) der Stammaktien während der gesamten Laufzeit der Vereinbarung, abzüglich eines vereinbarten Abschlags und vorbehaltlich möglicher Anpassungen. Die finale Abwicklung soll noch vor Ende des zweiten Quartals 2027 abgeschlossen sein.

Angepasste Jahresprognose 2026

Im Zuge der Transaktion hat CoreCivic seine Finanzprognose für das Gesamtjahr 2026 aktualisiert. Der erwartete Nettogewinn wurde leicht auf 1,492 bis 1,511 Milliarden US-Dollar angepasst, nach zuvor prognostizierten 1,497 bis 1,516 Milliarden US-Dollar. Die Prognose für den bereinigten Nettogewinn sank von 161,5 bis 169,5 Millionen US-Dollar auf 157,0 bis 165,0 Millionen US-Dollar – ein Effekt, der auf geringere Zinserträge durch den Einsatz der 500 Millionen US-Dollar an Barmitteln zurückzuführen ist.

Trotz des leichten Rückgangs beim absoluten Nettogewinn verbessert sich das Ergebnis je Aktie deutlich. Die Prognose für das verwässerte Ergebnis je Aktie (EPS) wurde von 15,00 bis 15,20 US-Dollar auf 15,62 bis 15,82 US-Dollar angehoben. Auch das bereinigte verwässerte EPS stieg leicht von 1,62 bis 1,70 US-Dollar auf 1,64 bis 1,73 US-Dollar. Der Grund: Durch den Rückkauf sinkt die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien, was das Ergebnis je Aktie rechnerisch erhöht.

Die aktualisierte Prognose berücksichtigt damit drei wesentliche Effekte: die erwartete erste Aktienlieferung aus dem ASR-Programm, die geringeren Zinserträge durch den Einsatz der Barmittel sowie die positiven Auswirkungen auf das Ergebnis je Aktie durch die reduzierte Aktienanzahl. Für Anleger ist insbesondere die Anhebung des EPS ein positives Signal, da diese Kennzahl häufig als zentraler Bewertungsmaßstab herangezogen wird.

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