Commerzbank steigert Gewinn und plant Aktienrückkauf
Höhere Dividende, Milliarden-Erträge und strategische Neuausrichtung im Fokus

Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr ihr Nettoergebnis um rund 20 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro gesteigert und damit einen Rekordgewinn erzielt. Nach Angaben des Instituts stiegen die Erträge um sechs Prozent auf 11,11 Milliarden Euro. Die Bank kündigte an, die Dividende für das vergangene Jahr deutlich zu erhöhen und plant eine Ausschüttung von 65 Cent je Aktie, verglichen mit 35 Cent im Vorjahr.
Darüber hinaus hat der Vorstand einen weiteren Aktienrückkauf mit einem Gesamtvolumen von bis zu 400 Millionen Euro beschlossen. Dies sei Teil der Strategie, den Wert für die Aktionäre zu steigern. Die Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp erklärte, dass die Commerzbank ein attraktives Investment bleibe und weiterhin an der Schärfung ihrer Strategie arbeite.
Das Institut steht derzeit unter besonderer Beobachtung, da die italienische Bank Unicredit Interesse an einer möglichen Übernahme zeigt. Die Commerzbank positioniert sich in diesem Zusammenhang strategisch neu, um ihre Eigenständigkeit zu sichern. Weitere Details zu den Geschäftszahlen und zur weiterentwickelten Strategie sollen am 13. Februar in Frankfurt vorgestellt werden.
