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Commerzbank erhöht Inflationsbonus für Mitarbeiter

Finanzielle Unterstützung in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten - Ein Blick auf die Branche

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Commerzbank erhöht Inflationsbonus für Mitarbeiter

Die Commerzbank hat beschlossen, den Inflationsbonus für ihre außertariflich bezahlten Mitarbeiter zu erhöhen, nachdem es in der Belegschaft zu Unzufriedenheit und Kritik gekommen war. Dieser Schritt zeigt die Bereitschaft des Unternehmens, die steigenden Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen und seinen Mitarbeitern finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Bis Ende 2024 haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern steuerfrei Inflationsausgleichsprämien in Höhe von bis zu 3000 Euro zusätzlich zum Gehalt und Weihnachtsgeld zu zahlen, um die Auswirkungen der Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie abzumildern. Während die meisten tariflich angestellten Mitarbeiter bei der Commerzbank den maximalen Betrag bereits in den Jahren 2022 und 2023 erhalten haben, gab es für außertarifliche Mitarbeiter noch Spielraum.

Die Bank hat beschlossen, allen außertariflichen Mitarbeitern im Inland und im Ausland zusätzlich 1000 Euro auszuzahlen. Diese zusätzliche Inflationsausgleichsprämie wird mit der Gehaltsabrechnung im März 2024 überwiesen, unabhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit. Vorstände und Bereichsvorstände sind von dieser Regelung ausgenommen, ebenso wie der Standort Malaysia, wo keine Prämien gezahlt werden.

Für tariflich angestellte Mitarbeiter, die die vollen 3000 Euro noch nicht erhalten haben, plant die Bank, individuelle Restbeträge zu überweisen. Außerdem empfiehlt sie Tochtergesellschaften im In- und Ausland, weitere Prämien auszuzahlen, wobei die Beträge je nach lokalen Gegebenheiten variieren können.

Die Personalvorständin der Commerzbank, Sabine Mlnarsky, äußerte sich erfreut darüber, dass die finanziellen Mittel für einen erneuten Inflationsausgleich zur Verfügung gestellt werden konnten. Dies zeige das Engagement der Bank, ihren Mitarbeitern in Inland und Ausland zu helfen. Im vergangenen Jahr hatten außertarifliche Mitarbeiter ihren Unmut darüber geäußert, dass ihnen lediglich eine Inflationsprämie von 1500 Euro gezahlt wurde.

Die Entscheidung der Commerzbank, den Inflationsbonus für außertarifliche Mitarbeiter zu erhöhen, sticht im Vergleich zu anderen Großbanken hervor. Die Deutsche Bank zahlt ihren außertariflich beschäftigten Mitarbeitern bisher keinen Inflationsausgleich, während tariflich angestellte Mitarbeiter 2250 Euro erhalten. Die Landesbank LBBW in Stuttgart hat bisher 2000 Euro als Inflationsbonus ausgezahlt und prüft die Möglichkeit einer weiteren Prämie von bis zu 1000 Euro.

Die Commerzbank demonstriert mit dieser Entscheidung ihr Engagement für die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter und ihren Wettbewerbsvorteil im Kampf um Talente in einem sich wandelnden Arbeitsmarkt. Sabine Mlnarsky betonte die Bedeutung der Neueinstellungen, um die Zahl der Vollzeitstellen bei rund 36.000 zu halten und den Herausforderungen des demografischen Wandels und der steigenden Fluktuation zu begegnen.

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