ANZEIGE

Clever sparen vor und nach dem Black Friday

Warum frühes Shoppen und geduldiges Warten oft lohnender sind

2 Min
Clever sparen vor und nach dem Black Friday

In den Wochen vor dem Black Friday steigt die Spannung bei vielen Onlineshoppern. Viele hoffen auf hohe Rabatte, doch eine Analyse der Preisvergleichsplattform Idealo zeigt, dass diese Erwartungen oft nicht erfüllt werden. Nur etwa zehn Prozent der reduzierten Produkte erreichen tatsächlich eine Ersparnis von 20 Prozent oder mehr. Die durchschnittlichen Preisnachlässe lagen im letzten Jahr zwischen fünf und sechs Prozent.

Eine frühzeitige Planung kann helfen, das beste Angebot zu finden. Experten empfehlen, bestimmte Produkte schon vor dem Black Friday zu kaufen, da die Rabatte an diesem Tag nicht immer die höchsten sind. Große Händler wie Amazon, Walmart und Target beginnen in den USA bereits im Oktober mit ihren Rabattaktionen. Auch kleinere Onlinehändler bieten oft „Early-Bird-Aktionen“ für ihre Stammkunden an, um diese zu belohnen. Parfüm und Spielwaren sind zwei Produktkategorien, bei denen es sich lohnen kann, bereits im Oktober zuzuschlagen. Während die Preise für Parfüm im November und Dezember ansteigen, war es bei Spielwaren im Oktober des letzten Jahres möglich, gegenüber dem Vormonat zwei Prozent zu sparen.

Die Rabattschlacht beschränkt sich nicht mehr nur auf den Black Friday. Auch der Singles Day am 11. November gewinnt in Deutschland an Beliebtheit und lockt mit attraktiven Angeboten. Doch es lohnt sich, bei vermeintlichen Schnäppchen vorsichtig zu sein. Preisvergleiche zeigen, dass zehn Prozent der Black-Friday-Angebote den gleichen Preis wie im Vormonat hatten und ein Viertel sogar teurer war. Dies liegt daran, dass Rabatte häufig im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers berechnet werden.

Besonders hohe Rabatte gibt es am Black Friday bei Elektronik. Im letzten Jahr wurden Smartwatches und Fitnesstracker um durchschnittlich neun Prozent günstiger angeboten. Auch Lautsprecher, Elektrorasierer und Laufschuhe waren mit Preisnachlässen von bis zu 16 Prozent beliebt. Smartphones wie das iPhone 15 standen ebenfalls im Fokus der Käufer, jedoch lag die durchschnittliche Ersparnis im Vergleich zum Vormonat nur bei zwei Prozent. Oftmals lohnt es sich, bis zum Cyber Monday zu warten, da viele Angebote dann noch einmal günstiger werden.

Bei einigen Produkten ist es ratsam, den Kauf bis nach dem Black Friday zu verschieben. Dies gilt insbesondere für Fernseher und Audiogeräte, die im Dezember häufig noch einmal reduziert werden. E-Bikes hatten die höchste absolute Ersparnis mit durchschnittlich 239 Euro, doch Experten raten, diese im Dezember zu kaufen, wenn die Händler ihre Lager leeren möchten. Wer nach Laptops und Tablets sucht, sollte möglicherweise bis Januar warten. Die Preise für diese Produkte sanken im letzten Jahr im ersten Monat des neuen Jahres um durchschnittlich fünf Prozent.

Handel & KonsumOnlineshoppingECommerce Black Friday

Meistgelesene News

  1. Chevron und Halliburton: Öldeal mit Venezuela treibt Aktienkurse an
  2. Tesla am Scheideweg: Rekordumsatz trifft auf milliardenschwere KI-Ambitionen
  3. Teslas 25-Milliarden-Wette: Vom Autobauer zum KI-Roboter-Konzern
  4. Tesla-Robotaxi-Strategie und BYD-Expansion prägen das globale EV-Duell
  5. Führungswechsel bei Volksbank Brawo und L3Harris erschüttern Märkte

Disclaimer