Citigroup übertrifft Gewinnerwartungen dank M&A-Boom
Die Citigroup hat im vierten Quartal von der Erholung des Transaktionsgeschäfts profitiert. Die Investmentbanking-Gebühren stiegen um 35 Prozent auf 1,29 Milliarden Dollar.

Die Citigroup hat ihre Gewinnprognosen im vierten Quartal übertroffen und profitiert dabei von einer deutlichen Belebung im Investmentbanking-Geschäft. Die US-Großbank verzeichnete einen Anstieg der Investmentbanking-Gebühren um 35 Prozent auf 1,29 Milliarden Dollar, verglichen mit 951 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Erholung nach schwachem Jahresstart
Die positive Entwicklung folgt auf ein schwieriges erstes Halbjahr, in dem Zollankündigungen die Märkte belasteten und ein Stillstand der US-Regierung Transaktionen verzögerte. In der zweiten Jahreshälfte erholte sich die M&A-Aktivität jedoch deutlich, wovon die Wall-Street-Banken insgesamt profitierten.
Günstigeres Regulierungsumfeld als Treiber
Ein entgegenkommenderer regulatorischer Rahmen und erneutes Unternehmensvertrauen veranlassten Firmen, aufgeschobene Geschäfte abzuschließen. Dies führte zu höheren Gebühreneinnahmen für Kreditgeber, die bei Fusionen, Übernahmen und Kapitalbeschaffungen beratend tätig sind.
Ausblick für das Investmentbanking
Die Erholung im Transaktionsgeschäft deutet auf eine nachhaltige Verbesserung des Marktumfelds hin. Analysten erwarten, dass die positive Entwicklung im M&A-Geschäft auch im laufenden Jahr anhalten könnte, sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil bleiben.
