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China-Sorgen und Zinsunsicherheit belasten US-Aktienmärkte

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China-Sorgen und Zinsunsicherheit belasten US-Aktienmärkte

Die US-Aktienmärkte zeigten sich am Ende der Woche von einer unsicheren Seite, da sie unter dem Eindruck der unklaren Zinspolitik der Federal Reserve (Fed) und der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft standen. Ähnlich wie in Europa wurden die US-Börsen von den Sorgen um die Richtung der Geldpolitik der Fed beeinflusst. Zudem belasteten schlechte Nachrichten vom chinesischen Immobilienmarkt die Stimmung weiter. Investoren sind vorsichtig optimistisch, da sie befürchten, dass die Fed nicht restriktiv genug gegen die Inflation vorgeht, trotz besser als erwartet ausgefallener Wirtschaftsdaten.

Die Wall Street kämpfte ohne klare Impulse, um eine Richtung zu finden. Der Dow Jones Index schloss knapp 0,1 Prozent höher, während die zinssensitive Technologiebörse Nasdaq um 0,2 Prozent im Minus lag. Der marktbreite S&P-500-Index blieb nahezu unverändert. Die Märkte wurden von der Unsicherheit über die weitere Zinspolitik und das Wirtschaftswachstum beeinflusst, während nennenswerte Konjunkturdaten und Unternehmensnachrichten ausblieben.

Der deutsche Leitindex DAX setzte seinen Abwärtstrend fort und verlor 0,65 Prozent, was zu einem Wochenverlust von rund 1,6 Prozent führte. Die Sorgen um das Wirtschaftswachstum in China und die unsichere Zinspolitik der Fed lasteten auch auf dem deutschen Markt. Die nächste technische Unterstützungslinie für den DAX liegt nun bei 15.456 Punkten.

Die schlechte Marktstimmung wurde durch Probleme auf dem chinesischen Immobilienmarkt und die unklare Zinspolitik der Fed verstärkt. Die chinesische Wirtschaft schwächte sich weiter ab, und die Unsicherheit über den Zinskurs der Fed blieb bestehen. Die Protokolle der jüngsten Zinssitzung der Fed sorgten für Verunsicherung und trugen zur weltweiten Unsicherheit bei.

Die Ölpreise verzeichneten Verluste, blieben jedoch stabil, nachdem sie in der Woche zuvor stärker gefallen waren. Die Sorge vor einer schwachen konjunkturellen Entwicklung in China belastete die Ölpreise. Experten der Commerzbank rechnen jedoch mit einer Erholung der Preise aufgrund der unterversorgten Situation auf dem Ölmarkt.

Die Europäische Gemeinschaftswährung konnte sich zum Wochenschluss unter der Marke von 1,09 Dollar stabilisieren. Die Inflationsdaten aus der Eurozone bewegten den Markt nicht, da die Inflationsrate leicht auf 5,3 Prozent fiel, während das Inflationsziel der EZB weiterhin überschritten wurde.

Die Digitalwährung Bitcoin litt unter der Aussicht auf höhere Zinsen an den Anleihemärkten und einem Bericht über einen Verkauf von Bitcoin-Beständen durch SpaceX. Der Bitcoin-Kurs fiel auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten.

In Bezug auf Einzelwerte verzeichnete die Suse-Aktie einen deutlichen Anstieg, nachdem der schwedische Finanzinvestor EQT ein Übernahmeangebot abgegeben hatte. Der Volkswagen-Konzern litt unter abkühlender Nachfrage nach Neuwagen, während der Autobauer Mercedes-Benz Probleme mit fehlerhaften Kraftstoffpumpen hatte.

Der österreichische Unternehmer Stefan Pierer wurde neuer Alleineigentümer des Autozulieferers Leoni. Die Schweizer Pharmafirma Novartis trieb den Börsengang ihrer Generika-Sparte Sandoz voran. Der Chip-Zulieferer Applied Materials übertraf die Markterwartungen und rechnet mit einem Umsatzwachstum im vierten Quartal aufgrund von staatlichen Subventionen für den Bau von Chip-Fabriken.

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