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Cheggy-Maschine: Wie ein Niederländer das Kükentöten beendet

Willem van Gent hat eine Technologie entwickelt, die sieben Milliarden Küken-Tötungen jährlich verhindern könnte.

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Cheggy-Maschine: Wie ein Niederländer das Kükentöten beendet

Sieben Milliarden – so viele männliche Küken werden weltweit jedes Jahr getötet, weil sie keine Eier legen können. Ein Niederländer will das mit einer einzigen Maschine ändern. Willem van Gent, Chef eines Brutbetriebs im niederländischen Veenendaal, setzt auf die sogenannte Cheggy-Maschine.

Der Prozess, den van Gent in seiner Produktionshalle vorführt, dauert gerade einmal 20 Minuten. Ein Förderband und ein großer Kasten – mehr braucht es nicht, um das Geschlecht eines Hühnereis noch vor dem Schlüpfen zu bestimmen. Das Prinzip: Männliche Eier werden frühzeitig aussortiert, bevor ein empfindungsfähiges Lebewesen entsteht.

Technologie mit globaler Relevanz

Die Cheggy-Technologie könnte die Geflügelindustrie grundlegend verändern. Bislang war das massenhafte Töten männlicher Eintagsküken gängige Praxis – wirtschaftlich alternativlos, ethisch jedoch seit Jahren stark kritisiert. Deutschland hat das Kükentöten bereits 2022 gesetzlich verboten und damit weltweit eine Vorreiterrolle eingenommen.

Für die Agrarindustrie bedeutet eine funktionierende In-Ovo-Geschlechtsbestimmung erhebliche Kosteneinsparungen und eine deutlich verbesserte gesellschaftliche Akzeptanz. Unternehmen, die entsprechende Technologien skalieren können, dürften von einem wachsenden Marktbedarf profitieren – global betrachtet ist das Potenzial enorm.

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