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Celestica schlägt den S&P 500: Aktie bietet frühen Einstieg

Die Celestica-Aktie hat im Juni ein Allzeithoch erreicht und übertrifft den S&P 500, während sie eine 17-wöchige Basis ausbildet.

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Celestica schlägt den S&P 500: Aktie bietet frühen Einstieg

Die Aktie von Celestica (Kürzel: CLS) hat im Juni ein Allzeithoch erreicht und anschließend mit der Ausbildung einer Basis begonnen. Damit zählt der Technologiewert zu jenen Titeln, die sich in einem technisch besonders beachtenswerten Übergangsmuster befinden. Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob die laufende Konsolidierung als Chance oder als Geduldsprobe zu bewerten ist.

Das aktuelle 17-Wochen-Muster könnte die Geduld der Anleger dem US-Fachdienst Investor's Business Daily zufolge auf die Probe stellen. Eine Basisbildung bezeichnet in der Charttechnik eine Seitwärtsphase, in der sich ein Kurs nach einem kräftigen Anstieg sammelt, bevor er möglicherweise erneut ausbricht. Solche Phasen dauern häufig mehrere Wochen und verlangen Investoren einiges an Ausdauer ab.

Trotz der laufenden Konsolidierung haben die Aktienkurse bereits zwei frühe Einstiegspunkte überwunden. Weitere Kaufchancen zeichnen sich nach Einschätzung der Analyse nicht allzu weit oberhalb dieser Wendepunkte ab. Einstiegspunkte sind in der technischen Analyse definierte Kursniveaus, an denen ein Wert nach einer Pause erstmals wieder Stärke zeigt.

Jahresgewinn übertrifft den breiten Markt deutlich

Zum Freitag verzeichnete der Technologieaktienkurs einen Jahresgewinn von 26 Prozent. Das entspricht mehr als einer Verdopplung der Wertentwicklung des S&P 500, wie der Fachdienst hervorhebt. Der S&P 500 ist der wichtigste breite Aktienindex der USA und dient vielen Anlegern weltweit als Vergleichsmaßstab für die eigene Performance.

Der Vergleich mit dem breiten Markt ist für Investoren deshalb relevant, weil er Aufschluss darüber gibt, ob ein Einzelwert relative Stärke aufweist. Relative Stärke gilt in der Chartanalyse als ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung von Wachstumsaktien. Celestica hat diesen Vergleich nach den vorliegenden Zahlen klar für sich entschieden.

Auffällig ist dabei das Zusammenspiel aus einem starken Jahresverlauf und einer anschließenden Ruhephase. Nach einem Allzeithoch im Juni folgte der Übergang in eine Basiskonstruktion, in der sich der Kurs neu sortieren muss. Genau solche Muster gelten unter technisch orientierten Anlegern als typische Vorbereitungsphasen für den nächsten möglichen Bewegungsschub.

Was das für deutsche Anleger bedeutet

Für Privatanleger in Deutschland ist die Aktie über die US-Börsen handelbar und notiert dort unter dem Kürzel CLS. Wer in US-Technologietitel investiert, sollte zusätzlich das Währungsrisiko zwischen Euro und US-Dollar im Auge behalten. Dieses kann die Rendite in Euro spürbar verändern, auch wenn der Kurs in Dollar steigt.

Im Mittelpunkt der weiteren Beobachtung steht die Basisbildung. Solange sich der Kurs in dieser Phase befindet, sind Geduld und ein disziplinierter Umgang mit Einstiegs- und Absicherungsmarken gefragt. Die Analyse weist darauf hin, dass sich Kaufgelegenheiten nahe der bereits überwundenen Wendepunkte ergeben könnten.

Die Einschätzung stammt von Investor's Business Daily und bezieht sich auf den Kursstand zum Freitag. Konkrete Kursziele nennt die Quelle nicht. Anleger, die den Wert bereits halten oder einen Einstieg erwägen, dürften daher vor allem die Frage beschäftigen, ob die 17-Wochen-Basis zeitnah aufgelöst wird oder sich weiter in die Länge zieht.

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