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CBD als Antikrebsmittel für Hunde: Neue Übersichtsarbeit zeigt Potenzial

Eine neue systematische Übersichtsarbeit in Frontiers in Veterinary Science belegt: CBD könnte Krebszellen bei Hunden und Menschen hemmen.

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CBD als Antikrebsmittel für Hunde: Neue Übersichtsarbeit zeigt Potenzial

Cannabidiol (CBD), der nicht berauschende Wirkstoff der Cannabispflanze, zeigt laut einer neuen wissenschaftlichen Übersichtsarbeit ein erhebliches Potenzial als „Antikrebsmittel für verschiedene Krebsarten" – und zwar sowohl bei Menschen als auch bei Hunden. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift Frontiers in Veterinary Science veröffentlicht und wertet systematisch die vorhandene präklinische Forschungsliteratur zu diesem Thema aus.

Die Autoren der Übersichtsarbeit kommen zu dem Schluss, dass die vorliegenden Studien „konsistent" darauf hindeuten, dass CBD eine bedeutsame Rolle bei der Bekämpfung von Krebserkrankungen spielen könnte. Zahlreiche Forschungsarbeiten haben in den vergangenen Jahren untersucht, wie Cannabis und seine Bestandteile den Verlauf und die Symptome von Krebserkrankungen beeinflussen können.

Wie wirkt CBD auf Krebszellen?

Laut der Übersichtsarbeit kann CBD „die Zellproliferation und -migration hemmen", also das unkontrollierte Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen bremsen. Darüber hinaus ist CBD in der Lage, in verschiedenen menschlichen Tumorzellen Apoptose zu induzieren – das bedeutet, es kann den programmierten Zelltod von Krebszellen auslösen. Diese Mechanismen sind aus onkologischer Sicht besonders relevant, da sie direkt in zentrale Prozesse der Krebsentstehung und -ausbreitung eingreifen.

Für deutsche Leser ist es wichtig zu verstehen: CBD ist nicht mit dem psychoaktiven THC zu verwechseln. Während THC für den berauschenden Effekt von Cannabis verantwortlich ist, wirkt CBD ohne psychotrope Wirkung und ist in Deutschland in bestimmten Formen legal erhältlich. Die Forschung zu CBD hat in den letzten Jahren weltweit stark zugenommen, auch im veterinärmedizinischen Bereich.

Forschung bei Hunden noch in den Anfängen

Die Übersichtsarbeit hebt hervor, dass die Datenlage zur Wirkung von Cannabidiol speziell bei Hunden im Vergleich zur Humanmedizin noch deutlich dünner ist. Dennoch deuten die verfügbaren Erkenntnisse darauf hin, dass die antikanzerogenen Effekte, die bei menschlichen Tumorzellen beobachtet wurden, grundsätzlich auch auf Hunde übertragbar sein könnten. Dies macht CBD zu einem vielversprechenden Forschungsgegenstand für die Veterinäronkologie.

Krebserkrankungen zählen bei Hunden zu den häufigsten Todesursachen, insbesondere bei älteren Tieren. Die Suche nach neuen, wirksamen und gut verträglichen Behandlungsansätzen ist daher auch in der Tiermedizin von großer Bedeutung. Eine mögliche Ergänzung durch CBD-basierte Therapien könnte künftig neue Wege in der Behandlung von Krebs bei Haustieren eröffnen.

Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit sind als präklinische Forschungsergebnisse einzuordnen und ersetzen keine klinischen Studien am lebenden Tier oder am Menschen. Weitere gezielte Untersuchungen sind notwendig, um die genauen Wirkmechanismen, optimale Dosierungen und mögliche Nebenwirkungen von CBD in der Krebstherapie bei Hunden zu klären. Die Wissenschaft steht in diesem Bereich noch am Anfang eines vielversprechenden Forschungsweges.

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