CAC 40 bricht um 1,78% ein – Luxusaktien unter Druck
Der französische Leitindex CAC 40 schloss am Montag mit einem deutlichen Minus von 1,78%. Besonders Technologie-, Konsum- und Gesundheitswerte belasteten die Kursentwicklung.

Die Pariser Börse erlebte am Montag einen schwachen Handelstag. Der CAC 40 verlor 1,78 Prozent, während der breitere SBF 120 Index um 1,68 Prozent nachgab. An der Börse überwogen die Verlierer mit 345 Titeln deutlich die Gewinner mit nur 139 Aktien.
Luxuskonzerne unter Verkaufsdruck
Besonders hart traf es die französischen Luxusgüterkonzerne. LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton stürzte um 4,33 Prozent auf 582,80 Euro ab und verlor damit 26,40 Punkte. Der Konkurrent Kering gab ebenfalls deutlich nach und sank um 4,10 Prozent auf 276,85 Euro.
Technologiewerte schwächeln
STMicroelectronics führte die Verliererliste im CAC 40 an und brach um 4,81 Prozent auf 23,14 Euro ein. Im SBF 120 musste Ubisoft Entertainment sogar einen Kursverlust von 7,31 Prozent auf 6,39 Euro hinnehmen. Eurazeo fiel auf ein 5-Jahres-Tief und notierte nach einem Minus von 5,09 Prozent bei 50,35 Euro.
Wenige Lichtblicke
Zu den wenigen Gewinnern zählte Thales, das um 1,07 Prozent auf 264,40 Euro zulegte. Carrefour gewann 0,91 Prozent und schloss bei 13,91 Euro. Im SBF 120 stach Eutelsat Communications mit einem Kurssprung von 14,09 Prozent auf 2,55 Euro hervor. Dassault Aviation kletterte um 3,98 Prozent auf 329,00 Euro.
Rohstoffe und Währungen
Gold-Futures für Februar stiegen deutlich um 1,80 Prozent auf 4.677,91 Dollar je Feinunze. Rohöl zur März-Lieferung legte minimal um 0,19 Prozent auf 59,45 Dollar pro Barrel zu, während Brent-Öl bei 64,18 Dollar notierte. Der US-Dollar-Index gab um 0,36 Prozent auf 98,84 Punkte nach. Der CAC 40 VIX, der die Volatilität misst, erreichte mit 18,96 Punkten ein neues 52-Wochen-Hoch.
