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Butterpreis erreicht neuen Rekord

Weniger Milchkühe und hohe Nachfrage treiben die Kosten

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Butterpreis erreicht neuen Rekord

Der Preis für Butter in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Seit dieser Woche kostet ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter der Eigenmarken 2,39 Euro. Damit wurde der vor mehr als zwei Jahren aufgestellte Rekordpreis eingestellt. Auch Markenprodukte sind von dem Preisanstieg betroffen und liegen derzeit über den Preisen aus dem Jahr 2022, wie Daten des Preisvergleichsportals Smhaggle zeigen. Damals kostete ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter 2,29 Euro, während Markenprodukte bei mindestens 3,49 Euro lagen. Der Anstieg der Butterpreise hängt eng mit den gestiegenen Lebensmittelkosten zusammen, die unter anderem durch den russischen Angriff auf die Ukraine beeinflusst wurden.

Die Preise könnten laut Hans Foldenauer, Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM), weiter ansteigen. Der Grund hierfür sei das schwache Angebot, welches auf eine hohe Nachfrage treffe, insbesondere im Vorfeld des Weihnachtsgeschäfts. Ob und wann die Butterpreise wieder sinken werden, sei derzeit nicht absehbar und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Entwicklung der Milchmengen, deren Inhaltsstoffe und der Nachfrage in den kommenden Monaten.

Bereits im Vorfeld zeichnete sich der Preisanstieg ab. Die Menge der von Landwirten gelieferten Milch ist geringer, und der Fettgehalt in der Rohmilch hat abgenommen. Zudem wird für die Produktion von anderen Milchprodukten, vor allem Käse, eine größere Menge Fett benötigt, was zur Folge hat, dass weniger Fett für die Butterproduktion zur Verfügung steht. Der Milchindustrie-Verband betont, dass darüber hinaus deutlich weniger Butter importiert wurde, was den Preis zusätzlich in die Höhe treibt.

Ein weiterer Faktor ist der Rückgang der Milchkühe in Deutschland. Wie Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zeigen, sank die Zahl der Milchkühe deutschlandweit im vergangenen Jahr um rund 96.900 Tiere im Vergleich zu 2022. Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit etwa 3,7 Millionen Milchkühe. Dieser Rückgang setzt einen seit 2014 anhaltenden Trend fort und trägt dazu bei, dass die Milchmenge insgesamt abnimmt.

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