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Butter wird günstiger in deutschen Supermärkten

Discounter senken Preise, Inflationsrate sinkt überraschend deutlich

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Butter wird günstiger in deutschen Supermärkten

In Deutschland haben mehrere Discounter und Supermärkte ihre Butterpreise im Februar gesenkt. Bei den zur Schwarz Gruppe gehörenden Einzelhändlern Lidl und Kaufland sowie bei Norma kostet das 250-Gramm-Päckchen der Eigenmarke nun 2,25 Euro, was einer Preisreduzierung von etwa sechs Prozent im Vergleich zum vorherigen Preis entspricht. Streichfähige Butter wurde ebenfalls günstiger und ist bei Lidl und Norma für 1,99 Euro erhältlich, was einer Senkung um 20 Cent entspricht. Auch ALDI Nord und Süd haben Preisanpassungen angekündigt. Ab Freitag soll der Preis für Butter dort um knapp 8,5 Prozent auf 2,19 Euro sinken. Weitere Butterprodukte werden ebenfalls preiswerter. Gewöhnlich folgen andere Lebensmittelhändler solchen Preissenkungen bei sogenannten Eckpreisartikeln wie Butter schnell.

Der Preis für Butter war im Herbst auf ein Rekordhoch von 2,39 Euro für das 250-Gramm-Päckchen gestiegen. Innerhalb eines Jahres hatte sich der Preis damit um fast 40 Prozent erhöht. Experten führen diesen Anstieg auf geringere Milchmengen zurück, die von den Landwirten geliefert wurden. Zudem hatte die Blauzungenkrankheit im Sommer die Milchproduktion bei betroffenen Tieren deutschlandweit beeinträchtigt. In den vergangenen Jahren waren starke Preisschwankungen bei Butter zu beobachten. So lag der Preis für Eigenmarken-Butter im Sommer 2023 zeitweise bei nur 1,39 Euro. Markenprodukte sind in der Regel teurer als Eigenmarken.

Seit März 2022 waren die Verbraucherpreise für Butter in Deutschland aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine deutlich gestiegen. Die damit verbundenen Verteuerungen von Energie, Gas und Futtermitteln hatten auch die Produktionskosten für Milchprodukte erhöht. Im Jahr 2022 betrug die Inflationsrate 6,9 Prozent, 2023 lag sie bei 5,9 Prozent. Die Hauptursachen für diese Entwicklung waren steigende Preise für Lebensmittel und Energie.

Anfang 2025 ist der Preisdruck auf Verbraucher überraschend zurückgegangen. Im Januar stiegen die Preise für Waren und Dienstleistungen lediglich um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Dezember hatte die Inflationsrate noch bei 2,6 Prozent gelegen. Der Anstieg der Lebensmittelpreise schwächte sich auf 0,8 Prozent ab, nachdem er im Dezember noch bei zwei Prozent lag. Dies war der erste Anstieg unter einem Prozent seit Mai 2024. Experten sehen die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland als einen Grund dafür, da Preissteigerungen in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld schwer durchsetzbar sind.

Einzelhandel ButterPreissenkungenLebensmittelpreise

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