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BofA: Diese Informationsdienstleister profitieren von KI-Revolution

Analysten sehen trotz Marktturbulenzen Chancen für etablierte Datenanbieter mit proprietären Informationen.

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BofA: Diese Informationsdienstleister profitieren von KI-Revolution

Während künstliche Intelligenz die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt, identifizieren Analysten von BofA Securities klare Gewinner im Sektor der Informations- und Wirtschaftsdienstleister. Curtis Nagle und Wahid Amin haben ihre Coverage für den Bereich wieder aufgenommen und sehen trotz der jüngsten Kursturbulenzen attraktive Chancen.

Der technologielastige Nasdaq Composite ist seit dem 28. Januar um mehr als 5% eingebrochen. Die sogenannten "Magnificent Seven" verloren sogar über 8%. Microsoft und Amazon mussten Kursverluste von 17% beziehungsweise 18% hinnehmen, da Investoren zunehmend die Renditen der massiven KI-Infrastruktur-Investitionen hinterfragen.

Die Sorgen vor KI-bedingten Disruptions haben sich von Softwareaktien auf zahlreiche andere Branchen ausgeweitet. Der ehemals hohe Bewertungsaufschlag des Informationsdienstleister-Sektors gegenüber dem Gesamtmarkt ist in den vergangenen sechs Monaten weitgehend verschwunden. Doch genau darin sehen die BofA-Analysten eine Chance.

Vier Kriterien für KI-Resilienz

Die Analysten haben vier zentrale Merkmale identifiziert, die Informationsdienstleister vor Disruption schützen und gleichzeitig von KI profitieren lassen: Proprietäre und abgeschottete Daten bilden die erste Verteidigungslinie. Gefestigte regulatorische Strukturen erschweren es neuen Marktteilnehmern, in etablierte Märkte einzudringen und zu skalieren.

Hohe Wechselkosten für Kunden sowie hohe Fehlerkosten durch unvollständige oder fehlerhafte Modell-Ergebnisse runden das Profil ab. Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen, dürften zu den Nettoprofiteuren der KI-Revolution gehören.

Diese Unternehmen haben die besten Karten

Zu den favorisierten Unternehmen zählen die BofA-Analysten S&P Global, Moody's Corporation und MSCI. Auch Fair Isaac Corporation, Equifax, TransUnion und Verisk Analytics erfüllen die definierten Kriterien und könnten von KI-Fortschritten profitieren.

Die Analysten sehen zudem mehrere strukturelle Trends, die den Sektor stützen werden: Eine höhere Transaktionsaktivität und verstärkte Aktienrückkäufe schaffen positive Impulse. Die globale Energiewende und der massive Ausbau der KI-Infrastruktur bieten zusätzliche Wachstumschancen. Auch das expandierende Geschäft mit Private Credit dürfte der Branche Rückenwind geben.

Die Kombination aus attraktiven Bewertungen nach dem jüngsten Ausverkauf und positiven Aussichten für Gewinnrevisionen macht den Sektor laut BofA Securities zu einer interessanten Anlageoption für 2025.

Ki-AktienInformationsdienstleisterBofa SecuritiesS&P GlobalMoody'S

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