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Börsenjahr endet mit starken Gewinnen und Dämpfern

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Börsenjahr endet mit starken Gewinnen und Dämpfern

Der Deutsche Aktienindex (DAX) schloss das Börsenjahr 2024 mit einem leichten Minus von 0,38 Prozent bei 19.909 Punkten. Damit verfehlte der Leitindex knapp die Marke von 20.000 Punkten, erreichte jedoch ein beachtliches Jahresplus von 18,8 Prozent. Das Tageshoch des letzten Handelstags lag bei 19.978 Punkten. Der Handel endete vorzeitig um 14 Uhr und wird erst im neuen Jahr wieder aufgenommen. Insgesamt verzeichnete der DAX ein starkes Jahr, das auf eine positive Entwicklung 2023 folgte. Bereits Anfang Dezember hatte der Index bei 20.522 Punkten einen neuen Rekordstand erreicht.

Im Gegensatz dazu zeigte sich der MDAX schwächer. Der Index, der mittelgroße Unternehmen umfasst, schloss das Jahr mit einem Minus von 5,7 Prozent und endete bei 25.589 Punkten, was einem Rückgang von 0,45 Prozent am letzten Handelstag entspricht. Die schwache heimische Konjunktur belastete die Unternehmen im MDAX stärker als die international ausgerichteten Konzerne des DAX. Wirtschaftsverbände betonten die schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland, insbesondere für das produzierende Gewerbe.

Die Erwartungen für 2025 bleiben unsicher. Der Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump und die Entwicklung der Zinspolitik der großen Notenbanken könnten entscheidende Faktoren sein. Während 2024 vor allem Zinssenkungen und der KI-Boom zu Kursgewinnen beitrugen, mahnten Marktbeobachter zur Vorsicht. Eine mögliche Abkühlung der lockeren Geldpolitik und anhaltende Rezessionsängste könnten das kommende Jahr erschweren. Die steigenden Renditen bei US-Anleihen deuten bereits auf eine restriktivere Geldpolitik hin.

Der Euro zeigte sich stabil und wurde bei 1,0440 Dollar gehandelt, was einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Seit Weihnachten bewegte sich die Gemeinschaftswährung in einer engen Handelsspanne. Ein Rückgang der Zinssenkungserwartungen in den USA verlieh dem Dollar zuletzt Auftrieb, während der Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende 2022 fiel.

Im Kryptowährungsmarkt erlebte der Bitcoin ein starkes Jahr mit einem Plus von 120 Prozent. Nach einem Rekordhoch von 108.364 Dollar Mitte Dezember fiel der Kurs zuletzt zurück und wurde bei 93.600 Dollar gehandelt. Zu Jahresbeginn lag der Wert noch unter 40.000 Dollar.

Einzelwerte wie Siemens Healthineers und BayWa rückten ebenfalls in den Fokus. Während Siemens Überlegungen zu einem möglichen Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an der Medizintechnik-Tochter bekannt gab, stieg die BayWa-Aktie nach einer Einigung auf ein Sanierungskonzept deutlich an.

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