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Boeing einigt sich mit 1.600 Technikern auf Tarifvertrag

Boeing hat eine vorläufige Tarifeinigung mit der Gewerkschaft SPEEA erzielt. Die 1.600 betroffenen technischen Mitarbeiter stammen aus der Spirit AeroSystems-Übernahme und können Ende Januar abstimmen.

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Boeing einigt sich mit 1.600 Technikern auf Tarifvertrag

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat sich mit der Gewerkschaft SPEEA (Society of Professional Engineering Employees in Aerospace) auf einen vorläufigen Tarifvertrag geeinigt. Betroffen sind 1.600 technische Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr durch die Übernahme von Spirit AeroSystems Holdings zu Boeing kamen.

Attraktive Konditionen für Beschäftigte

Das Vertragsangebot sieht einen Ratifizierungsbonus von 6.000 US-Dollar sowie eine Lohnerhöhung von insgesamt 20 Prozent über einen Zeitraum von 58 Monaten vor. Die individuellen Gehaltsanpassungen werden dabei je nach persönlicher Leistungsbeurteilung variieren, wie die Gewerkschaft mitteilte.

Die betroffenen technischen Mitarbeiter werden am 30. Januar über die vorgeschlagene Vereinbarung abstimmen. Bei Annahme würde der neue Tarifvertrag bereits zum 1. Februar in Kraft treten.

Separate Verhandlungen mit Ingenieuren stehen bevor

Die aktuelle Einigung betrifft ausschließlich die technischen Mitarbeiter aus der Spirit AeroSystems-Übernahme. Für Boeing steht jedoch bereits die nächste wichtige Verhandlungsrunde an: Der Tarifvertrag für die SPEEA-Ingenieure, eine deutlich größere Beschäftigtengruppe im Raum Seattle, läuft am 6. Oktober aus.

Die Übernahme von Spirit AeroSystems war für Boeing ein strategisch wichtiger Schritt, um die Lieferkette besser zu kontrollieren. Spirit AeroSystems ist ein bedeutender Zulieferer für Flugzeugkomponenten, insbesondere für die 737-Familie. Mit der Integration der Mitarbeiter zeigt Boeing nun Bereitschaft zu fairen Tarifbedingungen.

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