BNP Paribas erhöht Renditeziele
Bank plant Kapitalstärkung, Kostenreduktion und milliardenschweren Rückkauf

BNP Paribas hat ihre strategischen Zielsetzungen bis 2028 präzisiert und mehrere Maßnahmen angekündigt, die auf eine deutliche Verbesserung der Rentabilität abzielen. Das Management plant, sich von nicht-strategischen Vermögenswerten schneller zu trennen und zugleich das jährliche Wachstum der risikogewichteten Aktiva auf rund 2 Prozent auszurichten. Damit soll das Ergebnis der Bank schrittweise gestärkt werden. Die jüngsten Angaben zeigen, dass die harte Kernkapitalquote zuletzt bei 12,5 Prozent lag und bis 2027 auf 13 Prozent steigen soll.
Das angestrebte Niveau ist Teil einer umfassenden Kapitalplanung, die auch die Bestätigung einer Eigenkapitalrendite von 13 Prozent bis 2028 umfasst. Im Vergleich zu 2024 entspräche dies einer Steigerung um 2,1 Prozentpunkte. Zur Umsetzung der Ziele kommt der Kostendisziplin eine zentrale Rolle zu. Die Bank strebt im Jahr 2026 ein Verhältnis von Kosten zu Erträgen von 61 Prozent an. Zwei Jahre später soll die Quote weiter auf 58 Prozent reduziert werden.
Auch an die Aktionäre richtet sich eine konkrete Maßnahme: Noch im laufenden Monat plant BNP Paribas den Start eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von 1,15 Milliarden Euro. Das Programm ergänzt die Initiativen zur Verbesserung der Kapitalausstattung und steht im Zusammenhang mit der übergeordneten Zielsetzung, die operative Effizienz und die Kapitalverwendung weiter zu optimieren.
Für mehr Transparenz in der Planung kündigte die Bank an, einen detaillierten Ausblick bis 2028 zusammen mit der Bilanz für das Jahr 2025 vorzulegen. Darüber hinaus ist ein mittelfristiger Plan in Vorbereitung, der den Zeitraum von 2027 bis 2030 abdecken soll. Dieser soll Anfang 2027 veröffentlicht werden und weitere Schritte zur langfristigen Ausrichtung der Gruppe enthalten.
