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Blutgerinnsel bei Profisportlern: Jalen Hurts und die Risiken

Forschungsergebnisse zeigen: Nach einer Thrombose oder Lungenembolie kann die Rückkehr von Profisportlern mehr als sechs Monate dauern.

• 2 Min
Blutgerinnsel bei Profisportlern: Jalen Hurts und die Risiken

Blutgerinnsel in den Venen oder Lungen sind einer aktuellen Analyse zufolge „extrem häufig" – und sie treffen längst nicht nur Freizeitsportler, sondern auch Profis. Forschungsergebnisse zeigen, dass es für Profisportler nach einer Behandlung einer tiefen Venenthrombose oder einer Lungenembolie mehr als sechs Monate dauern kann, bis sie wieder einsatzfähig sind. Ein prominentes Beispiel ist der Star-Quarterback der Philadelphia Eagles, Jalen Hurts.

Der Profisportler gehört zu den nahezu 1 Million Amerikanern, die jedes Jahr schwere Blutgerinnsel in den Venen oder Lungen entwickeln. In den USA werden jährlich bis zu 900.000 Menschen mit einer tiefen Venenthrombose diagnostiziert. Bei dieser schwerwiegenden Erkrankung bildet sich ein Blutgerinnsel in den tiefen Venen des Waden-, Oberschenkel- oder Beckenbereichs.

Eine zweite, ebenso ernste Erscheinungsform ist die Lungenembolie. Dabei wandert eines dieser Gerinnsel durch den Blutkreislauf und blockiert eine Arterie in der Lunge. Beide Krankheitsbilder zusammengenommen machen deutlich, warum die Zahl der Betroffenen in den USA so hoch ist.

Warum die Rückkehr so lange dauert

Besonders bemerkenswert ist die Erkenntnis, dass selbst topfitte Profisportler nicht schnell zurückkehren können. Nach einer Behandlung dauert es laut den Forschungsergebnissen mehr als ein halbes Jahr, bis sie wieder einsatzfähig sind. Das zeigt, dass eine Thrombose oder Lungenembolie keine reine Frage der körperlichen Fitness ist.

Für deutsche Leserinnen und Leser ist die Einordnung wichtig: Die genannten Zahlen beziehen sich auf die USA, wo jährlich bis zu 900.000 Menschen die Diagnose tiefe Venenthrombose erhalten. Die nahezu 1 Million Betroffenen mit schweren Blutgerinnseln in Venen oder Lungen unterstreichen, wie verbreitet das Krankheitsbild ist.

Die Diagnose einer tiefen Venenthrombose oder Lungenembolie ist demnach kein Randphänomen. Mit bis zu 900.000 Fällen pro Jahr allein in den USA gehört sie zu den häufigeren schweren Gefäßerkrankungen. Dass selbst Profisportler wie Jalen Hurts betroffen sind, verdeutlicht, dass schwere Blutgerinnsel auch Spitzensportler treffen können.

Was Betroffene wissen sollten

  • Eine tiefe Venenthrombose entsteht, wenn sich ein Blutgerinnsel in den tiefen Venen des Waden-, Oberschenkel- oder Beckenbereichs bildet.
  • Bei einer Lungenembolie wandert ein solches Gerinnsel durch den Blutkreislauf und blockiert eine Arterie in der Lunge.
  • Für Profisportler kann die Rückkehr nach einer Behandlung mehr als sechs Monate dauern.

Der Fall von Jalen Hurts macht deutlich, dass schwere Blutgerinnsel auch Spitzensportler treffen können. Der Quarterback der Philadelphia Eagles ist einer von nahezu 1 Million Amerikanern, die jedes Jahr betroffen sind. Die Kombination aus hoher Verbreitung und langer Erholungszeit macht das Thema zu einem wichtigen Gesundheitsthema – weit über den Sport hinaus.

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