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Börsengang von Birkenstock: Aktie wird 46 Dollar kosten

Milliardenbewertung und Wachstumsstrategie des deutschen Sandalenherstellers enthüllt

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Börsengang von Birkenstock: Aktie wird 46 Dollar kosten

Der deutsche Sandalenhersteller Birkenstock hat die Preisspanne für seine Aktien bei seinem milliardenschweren Börsengang am oberen Ende festgelegt. Jede Aktie wird zu einem Preis von 46 Dollar angeboten, was das Unternehmen mit einer Bewertung von 8,64 Milliarden Dollar auszeichnet. Die Erstnotiz an der New Yorker Börse, unter dem Symbol "BIRK," ist für Mittwoch geplant.

Birkenstock hatte insgesamt 32,3 Millionen Aktien zu einem Preis von je 44 bis 49 Dollar angeboten. Davon stammen 10,8 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung, deren Erlöse zur Finanzierung von Wachstumsprojekten und zur Schuldenrückzahlung verwendet werden sollen. Der Rest der Aktien kommt vom Private-Equity-Eigentümer L Catterton. Beim Börsengang werden etwa 17 Prozent der Aktien in Streubesitz übergehen, bei voller Ausschöpfung der Mehrzuteilungsoption sind es knapp 20 Prozent.

Einige namhafte Investoren haben bereits Interesse gezeigt. Die private Holding von LVMH-Großaktionär Bernard Arnault, Financiere Agache, hat Aktien im Wert von 325 Millionen Dollar gezeichnet. Ebenso haben Durable Capital Partners und der norwegische Staatsfonds Norges Aktien im Gesamtwert von 300 Millionen Dollar erworben.

Im Gegensatz zu einigen anderen Unternehmen, die Börsengänge aufgrund unsicherer Marktbedingungen abgesagt haben, hält Birkenstock an seinem Plan fest. Die jüngsten Erfahrungen auf dem Markt für Neuemissionen waren gemischt: Während einige Aktien wie die des britischen Chipdesigners Arm und des US-Softwareherstellers Klaviyo über dem Ausgabepreis liegen, haben Investoren bei Aktien des Einkaufslieferdiensts Instacart Verluste verzeichnet.

Birkenstock, das im Jahr 2021 von der Gründerfamilie an L Catterton verkauft wurde, hat im Börsenprospekt seine Wachstumsaussichten betont. Der globale Schuhmarkt verzeichnete im letzten Jahr ein Umsatzvolumen von 340 Milliarden Euro und wird laut Prognosen von Euromonitor bis 2027 auf 430 Milliarden Euro anwachsen, was einem jährlichen Anstieg von etwa fünf Prozent entspricht. Birkenstock sieht gute Chancen, seinen weltweiten Marktanteil von bisher nur einem Prozent deutlich zu steigern, insbesondere auf dem asiatischen Markt, der das schnellste Wachstum verspricht.

Im Jahr 2022 verzeichnete Birkenstock einen Umsatz von 1,24 Milliarden Euro und einen bereinigten Gewinn (Ebitda) von 435 Millionen Euro. Für 2023 erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum, wobei der Umsatz im ersten Halbjahr 2023 bei 646 Millionen Euro und das bereinigte Ebitda bei 224 Millionen Euro lag. Der Nettogewinn belief sich auf 40 Millionen Euro.

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