Bill Ackman investiert zwei Milliarden Dollar in Meta-Aktien
Hedgefonds-Manager setzt auf KI-Potenzial von Mark Zuckerbergs Konzern trotz Kursrückgang

Der bekannte Hedgefonds-Manager Bill Ackman hat eine milliardenschwere Wette auf Meta Platforms abgeschlossen. Seine Investmentgesellschaft Pershing Square gab am Mittwoch bekannt, dass sie Ende 2025 eine neue Position im Facebook-Mutterkonzern aufgebaut hat. Die Beteiligung macht rund 10 Prozent des Fondskapitals aus, was etwa 2 Milliarden Dollar entspricht.
Die Investitionsentscheidung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Meta-Aktien unter Druck stehen. In den vergangenen sechs Monaten verlor das Papier etwa 13 Prozent an Wert. Anleger zeigen sich besorgt über die enormen Summen, die das Unternehmen in künstliche Intelligenz investiert.
Pershing Square sieht jedoch genau in diesen KI-Investitionen die große Chance. Die Investmentthese des Hedgefonds basiert darauf, dass künstliche Intelligenz die Content-Empfehlungen und personalisierten Werbeanzeigen von Meta deutlich verbessern wird. Zudem könnten sich neue Geschäftsfelder bei Wearables oder digitalen KI-Assistenten für Unternehmen erschließen.
Klare Überzeugung für Big Tech
"Das Geschäftsmodell von Meta ist einer der am deutlichsten erkennbaren Profiteure der KI-Integration", erklärte Pershing Square in seiner Investorenpräsentation. Diese Einschätzung unterstreicht Ackmans Strategie, auf wenige ausgewählte Titel zu setzen, von denen er fest überzeugt ist.
Das Portfolio von Pershing Square ist stark konzentriert. Ende 2025 hielt der Fonds lediglich 13 verschiedene Positionen. Neben Meta zählen auch andere Tech-Giganten wie <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet und Amazon zu den Beteiligungen. In den vergangenen Monaten trennte sich Ackman allerdings von zwei langjährigen Investments: Chipotle Mexican Grill und Hilton Worldwide.
Starke Performance im Gesamtjahr
Die fokussierte Strategie zahlt sich aus. Pershing Square Holdings, Ackmans wichtigster Aktienfonds, legte im Jahr 2025 um 20,9 Prozent zu und übertraf damit die Gesamtrendite des S&P 500 von 17,9 Prozent deutlich. Haupttreiber der Performance waren Beteiligungen an Alphabet sowie den Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac.
Der Start ins neue Jahr verlief allerdings holprig. Im Januar 2026 verzeichnete Pershing Square Holdings einen Verlust von 2,5 Prozent. Ob die neue Meta-Position diese Entwicklung drehen kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
