Big Tech und Pharma: Alphabet, Amazon und Eli Lilly berichten
Nach Microsofts Enttäuschung richten sich alle Blicke auf die Quartalszahlen der Tech-Giganten und Pharmakonzerne.

Die Berichtssaison an der Wall Street erreicht diese Woche einen neuen Höhepunkt. Nach den enttäuschenden Quartalszahlen von <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft, die vergangene Woche den Software-Sektor unter Druck setzten, stehen nun zwei weitere Schwergewichte der "Magnificent Seven" im Fokus: Alphabet und Amazon werden ihre Ergebnisse vorlegen. Investoren sind gespannt, ob die Tech-Riesen die hohen Erwartungen erfüllen können.
Amazon präsentiert seine Zahlen am Donnerstag und steht dabei besonders im Rampenlicht. Das Unternehmen muss zeigen, ob das Weihnachtsgeschäft die Prognosen erfüllt hat und wie sich die Cloud-Sparte AWS entwickelt. Auch Alphabet wird unter genauer Beobachtung stehen, insbesondere hinsichtlich der Werbeeinnahmen und des Wachstums im KI-Bereich.
Pharmabranche mit starker Präsenz
Parallel zur Tech-Berichterstattung setzt sich die arbeitsreiche Woche für die Pharmaindustrie fort. Zu den bedeutendsten Unternehmen, die ihre Quartalsergebnisse vorlegen, gehören AbbVie, Biogen und Eli Lilly. Die Branche steht vor wichtigen Fragen zur Medikamentenentwicklung, Preisgestaltung und den Auswirkungen neuer Therapien auf die Geschäftszahlen.
Besonders Eli Lilly wird mit Spannung erwartet, da das Unternehmen mit seinen Diabetes- und Adipositas-Medikamenten zuletzt starkes Wachstum verzeichnete. AbbVie muss hingegen zeigen, wie der Konzern den Patentverlust seines Blockbusters Humira kompensiert.
Arbeitsmarktbericht verschoben
Eine wichtige Planänderung gibt es beim US-Arbeitsmarktbericht: Die für Freitag erwarteten Daten wurden aufgrund des teilweisen Regierungsstillstands verschoben. Der Bericht gilt als wichtiger Indikator für die Geldpolitik der Federal Reserve und wird von Anlegern weltweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Ein neuer Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.
Die Verschiebung erhöht die Unsicherheit an den Märkten, da Investoren wichtige Informationen zur Entwicklung des US-Arbeitsmarktes fehlen. Diese Daten sind entscheidend für die Einschätzung, ob die Fed ihren Zinssenkungskurs fortsetzen wird.
