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Berlin plant Magnetschwebebahn-Revival

Eine kosteneffiziente Zukunft des Nahverkehrs und ein Blick in die Vergangenheit des Projekts

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Berlin plant Magnetschwebebahn-Revival

Berlin plant den Testbetrieb einer Magnetschwebebahn, wie von der schwarz-roten Koalition beschlossen. Der Fraktionschef der CDU, Dirk Stettner, geht von geschätzten Kosten in Höhe von etwa 80 Millionen Euro aus. Die geplante Teststrecke erstreckt sich über fünf bis sieben Kilometer, wobei der genaue Linienverlauf und der Baubeginn noch nicht festgelegt sind.

Magnetschwebebahnen sind eine kosteneffiziente und schnell realisierbare Alternative zu herkömmlichen U-Bahn-Linien. Die geplante Bahn soll autonom betrieben werden, ohne die Notwendigkeit von Fahrpersonal, und sowohl Personen als auch Güter befördern können. Die Finanzierung dieser Innovation ist jedoch nicht im aktuellen Doppelhaushaltsentwurf für die nächsten zwei Jahre vorgesehen. Stattdessen soll das Projekt aus dem sogenannten Klima-Sondervermögen finanziert werden.

Die Idee einer Magnetschwebebahn in Berlin ist nicht neu. Bereits in den 1980er Jahren gab es einen ersten Versuch, die sogenannte M-Bahn, die von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) betrieben wurde. Diese verkehrte auf einer Teststrecke zwischen dem Gleisdreieck in Kreuzberg und dem Kemperplatz in Tiergarten. Nach dem Mauerfall wurde das Projekt jedoch eingestellt, und die Anlagen wurden abgebaut, um Platz für den Ausbau der U-Bahnlinie 2 zu schaffen.

In den 1990er Jahren gab es Pläne für eine Transrapidstrecke, die Berlin und Hamburg in weniger als einer Stunde verbinden sollte. Aufgrund hoher Kosten wurde das Projekt jedoch im Jahr 2000 aufgegeben. Bereits zuvor gab es Proteste und Unterschriftensammlungen gegen das Vorhaben in Berlin.

Die Berliner CDU hat in jüngerer Zeit erneut versucht, die Idee einer Magnetschwebebahn ins Gespräch zu bringen. Im Juni 2020 präsentierte der CDU-Landeschef und derzeitige Regierende Bürgermeister Kai Wegner den Vorschlag, eine Magnetschwebebahn zur Anbindung des Flughafens BER zu bauen oder um neue Wohngebiete zu erschließen. Dieser Vorschlag war Teil eines Verkehrskonzepts, das die CDU im Vorgriff auf den Wahlkampf 2021 beschlossen hatte. Berlin scheint nun einen weiteren Anlauf zu nehmen, um die Vision einer Magnetschwebebahn in die Realität umzusetzen.

MagnetschwebebahnCDUBerlin

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