ANZEIGE

Berkshire Hathaway investiert 23 Milliarden Dollar in Alphabet-Aktien

Unter dem neuen CEO Greg Abel setzt Berkshire Hathaway massiv auf Alphabet – und historische Muster deuten auf weitere Käufe hin.

•• 3 Min
Berkshire Hathaway investiert 23 Milliarden Dollar in Alphabet-Aktien

Berkshire Hathaway hat unter seinem neuen CEO Greg Abel eine klare Wette auf Alphabet abgeschlossen. Seit Jahresbeginn investierte das Konglomerat rund 23 Milliarden US-Dollar in die Google-Muttergesellschaft. Damit gehört Alphabet nun zu den fünf größten Positionen im Portfolio von Berkshire Hathaway.

Die erste Position in Alphabet wurde im dritten Quartal 2025 aufgebaut. Warren Buffett selbst gab an, hinter diesem Einstieg zu stecken. Dazu zählt auch ein Kauf im Wert von 10 Milliarden Dollar im Rahmen einer Privatplatzierung. Greg Abel, der Buffett als CEO abgelöst hat – während Buffett weiterhin als Chairman fungiert –, will die bewährte Anlagephilosophie des Unternehmens fortführen.

Historisches Muster spricht für weitere Käufe

Ein Blick auf die Vergangenheit von Berkshire Hathaway zeigt ein klares Muster: Bei Aktien mit hoher Überzeugung kauft das Konglomerat wiederholt und über lange Zeiträume hinweg. Das bekannteste Beispiel ist Apple, die derzeit größte Beteiligung. Berkshire stieg im ersten Quartal 2016 ein und kaufte die Aktie praktisch in jedem Quartal bis Ende 2018 weiter zu.

Auch bei Visa zeigte sich ein ähnliches Verhalten: Zwischen 2011 und 2016 erwarb Berkshire neunmal Visa-Aktien, wenngleich in diesem Zeitraum auch vereinzelte Verkäufe stattfanden. Vergleichbare Trends sind bei weiteren Beteiligungen wie Occidental Petroleum zu beobachten. Analysten sehen darin ein starkes Indiz, dass Berkshire auch bei Alphabet in den kommenden Quartalen weiter zukaufen könnte.

Alphabet selbst lieferte zuletzt beeindruckende Finanzergebnisse. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 119,8 Milliarden Dollar. Das Betriebsergebnis wuchs sogar noch schneller – um 30 Prozent auf 40,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 9,11 Dollar, verglichen mit 2,31 Dollar im Vorjahreszeitraum.

Cloud-Geschäft als zentraler Wachstumstreiber

Besonders das Cloud-Computing-Segment stach hervor. Der Cloud-Umsatz stieg im Jahresvergleich um 82 Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar. Alphabet schloss das Quartal mit einem Cloud-Auftragsbestand von 514 Milliarden Dollar ab – ein Zeichen für die enorme Nachfrage nach KI-Infrastruktur und Datenanalyse-Diensten.

Zwar hat Alphabet unter den „Großen Drei" der Cloud-Branche den kleinsten Marktanteil, doch gilt das Unternehmen als besonders stark in den Bereichen KI-Infrastruktur und Datenanalyse positioniert. Die Ausgaben für KI-Infrastruktur sollen in den nächsten Jahren weiter kräftig wachsen – ein Rückenwind, von dem Alphabet überproportional profitieren dürfte.

Einige Investoren zeigen sich besorgt über die hohen Investitionsausgaben. Alphabet prognostiziert für das laufende Jahr Kapitalausgaben von 195 bis 205 Milliarden Dollar – eine Erhöhung gegenüber der vorherigen Prognose von 180 bis 190 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow war im zweiten Quartal zudem negativ. Befürworter sehen die erhöhten Ausgaben jedoch als notwendige Investition in zukünftiges Wachstum, die durch den starken Cloud-Auftragsbestand gerechtfertigt ist.

Bewertung bleibt attraktiv

Neben den starken Fundamentaldaten spricht auch die Bewertung für Alphabet. Die Aktie wird derzeit mit etwa dem 18,1-fachen der erwarteten Gewinne gehandelt – unterhalb des Branchendurchschnitts von 20 für Informationstechnologie-Aktien. Unter den sogenannten „Magnificent Seven" – den sieben größten US-Technologiekonzernen – weist Alphabet damit das niedrigste Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis auf.

Für Buffett-Anhänger ist das ein bekanntes Signal: Der Starinvestor achtet stets auf Unternehmen mit einem breiten Wettbewerbsvorteil, dem sogenannten „Burggraben", und einer attraktiven Bewertung. Alphabet erfüllt beide Kriterien – mit einer dominanten Marktstellung in der Internetsuche, starken Netzwerkeffekten und einem wachsenden Cloud-Geschäft. Angesichts dieser Faktoren könnte Alphabet nicht nur für Berkshire Hathaway, sondern auch für Privatanleger eine interessante Investitionsmöglichkeit darstellen.

Berkshire HathawayAlphabet AktieGreg AbelWarren BuffettGoogle CloudKi-InfrastrukturMagnificent Seven

Meistgelesene News

  1. Ukraine-Roboterangriff im Donbas deckt Schwachstelle in Putins Kriegsmaschinerie auf
  2. XRP-Preisprognose: Was Anleger in den nächsten drei Jahren erwarten
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Galeria Karstadt Kaufhof: Beetz stellt Rettungsplan für Warenhauskette vor
  5. Heizölpreise steigen stark: Staatlicher Rabatt bleibt umstritten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.