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Bankaktien enttäuschen trotz Gewinnschlägen - CoreWeave glänzt

Die US-Aktienmärkte beenden eine volatile Woche voraussichtlich im Minus. Während Großbanken die Gewinnerwartungen übertrafen, reagierten Anleger enttäuscht. Gewinner waren KI-Infrastruktur-Anbieter CoreWeave und Biotech-Unternehmen Moderna.

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Bankaktien enttäuschen trotz Gewinnschlägen - CoreWeave glänzt

Die Berichtssaison der US-Großbanken verlief zwiespältig: Obwohl alle sechs führenden Institute - Citigroup, Wells Fargo, Bank of America, Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley - die Gewinnerwartungen pro Aktie übertrafen, reagierte der Markt überwiegend negativ.

Nur Goldman und Morgan Stanley überzeugen

Lediglich Morgan Stanley und Goldman Sachs konnten nach der Zahlenvorlage zulegen und stiegen um 5,8 Prozent beziehungsweise 4,6 Prozent. Die übrigen Banken verzeichneten deutliche Verluste: JP Morgan fiel um 4,2 Prozent, Bank of America gab 3,4 Prozent nach, Wells Fargo sank um 4,6 Prozent und Citigroup verlor 3,6 Prozent.

CoreWeave profitiert von GPU-Debatte

Der KI-Infrastruktur-Spezialist CoreWeave legte in der vergangenen Woche über 28 Prozent zu, allein am Montag stieg die Aktie um 12,2 Prozent. CEO Michael Intrator widersprach im "Big Technology Podcast" Bedenken zur Nutzungsdauer von GPUs - ein zentrales Thema, das die Branche belastet hatte.

JPMorgan-Analysten betonten nach Gesprächen mit dem Management die "anhaltende Stärke des Nachfrageumfelds" und eine "sich erweiternde und diversifizierende Kundenbasis". CoreWeave zähle weiterhin zu den führenden Akteuren im KI-Hyperscaler-Markt.

Moderna hebt Umsatzprognose an

Die Aktie von Moderna schnellte am Dienstag um 17 Prozent nach oben und liegt auf Wochensicht 20 Prozent im Plus. Das Biotech-Unternehmen hob seine Umsatzprognose für 2025 auf rund 1,9 Milliarden Dollar an - 100 Millionen Dollar über dem Mittelpunkt der bisherigen Spanne. Zudem bekräftigte Moderna ein Umsatzwachstum von bis zu 10 Prozent für 2026.

RBC Capital-Analyst Luca Issi lobte die "finanzielle Disziplin" und die "bedeutenden Katalysatoren für 2026", warnte jedoch vor Risiken bei der Rückkehr zum Umsatzwachstum.

Boston Scientific übernimmt Penumbra

Penumbra-Aktien stiegen in der vergangenen Woche um 10,8 Prozent, nachdem Boston Scientific eine Übernahme des Medizintechnik-Unternehmens für rund 14,5 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Die Aktionäre erhalten 374 Dollar pro Aktie - ein Aufschlag von 19,3 Prozent. Der Abschluss wird für Ende 2026 erwartet.

Leerink Partners-Analyst Mike Kratky sieht eine "klare strategische Begründung", da das Produktportfolio von Penumbra das Cardio-Portfolio von Boston Scientific ergänze und dessen Einstieg in die mechanische Thrombektomie unterstütze.

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