Baltimore klagt als erste US-Stadt gegen Musks KI-Firma xAI
Wegen Deepfake-Missbrauchs durch den Grok-Chatbot zieht Baltimore vor Gericht – ein Präzedenzfall für KI-Regulierung.

Die US-Stadt Baltimore hat am 24. März Klage gegen xAI eingereicht und damit einen juristischen Meilenstein gesetzt. Als erste Großstadt der Vereinigten Staaten nimmt Baltimore Elon Musks KI-Unternehmen direkt ins Visier. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, dass der Grok-Chatbot die Erstellung nicht-konsensueller sexuell expliziter Bilder – sogenannter Deepfakes – ermöglicht.
Die Klage wurde beim Baltimore Circuit Court eingereicht und richtet sich gleichzeitig gegen xAI und die Plattform X. Beide Unternehmen gehören nach einer jüngsten Fusion zum SpaceX-Konzern, der aktuell auf einen Gesamtwert von rund 1,25 Billionen US-Dollar geschätzt wird. Baltimore wirft den Unternehmen unlautere und täuschende Geschäftspraktiken vor.
Bürgermeister Brandon Scott erklärte öffentlich, die massenhafte Verbreitung von Deepfakes über Grok habe „traumatische, lebenslange Konsequenzen für die Opfer
