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Autoabsatz in Europa erholt sich stark

Insbesondere Elektroautos verzeichnen starken Zuwachs, aber Verbrenner bleiben dominierend.

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Autoabsatz in Europa erholt sich stark

Die Automobilindustrie in Europa erholt sich weiterhin von den durch die Corona-Pandemie bedingten Schwierigkeiten. Wie der europäische Branchenverband ACEA mitteilte, stieg die Zahl der neu zugelassenen Privatfahrzeuge im März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 29 Prozent auf über eine Million Fahrzeuge an. Die Halbleiterknappheit hatte den Autoabsatz im letzten Jahr noch stark gebremst. Doch in diesem Jahr erholt sich die Lage, und der Verkauf von Neuwagen nahm schon im Januar und Februar deutlich zu. Nun setzt sich dieser Erholungstrend im März fort.

Die Autokonzerne in den vier Schlüsselmärkten Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland verzeichneten im März mehr Neuzulassungen. In Deutschland stieg die Zahl der verkauften Wagen um 16,6 Prozent an. Benziner mit 37,5 Prozent machen immer noch den größten Teil der neu zugelassenen Wagen aus. Allerdings rücken Hybrid-Elektrofahrzeuge mit knapp einem Viertel immer näher. Elektroautos konnten ebenfalls weiter zulegen, und deren Zulassungen stiegen EU-weit um 58 Prozent auf 151.573 Autos an. Der Gesamtanteil der Elektroautos erreichte im März knapp 14 Prozent.

Trotz der positiven Entwicklung gibt es immer noch Engpässe bei Vorprodukten und Halbleitern, jedoch seien die Situationen deutlich besser als vor einem Jahr und werden sich im weiteren Jahresverlauf weiter entspannen, so der Autoexperte Peter Fuß von EY. Bei den Elektroautos sei die Nachfrage nach wie vor größer als das Angebot. Die Automobilindustrie beklagt jedoch weiterhin eine große "Absatzlücke" im Vergleich zum ersten Quartal des Vorkrisenjahres 2019.

In fast allen EU-Ländern werden nach wie vor mehr Verbrenner verkauft als elektrifizierte Pkw. Experten führen dies auf die hohen Preise für Elektrofahrzeuge, eine unzureichende Ladeinfrastruktur, zu geringe Reichweiten und ein "sehr dünnes Angebot im Kleinwagensegment" zurück. Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) betonte jedoch, dass die Liefersituation sich verbessert habe, und die Hersteller nun die Bestellungen aus dem vergangenen Jahr abarbeiten könnten. Die Nachfrage nach Alternativen Antrieben bleibt jedoch hoch, und die Automobilindustrie muss weiterhin daran arbeiten, um die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und anderen alternativen Antrieben zu befriedigen.

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