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Asiens Börsen uneinheitlich: KOSPI führt März-Verluste mit 17% an

Der Iran-Krieg belastet Asiens Aktienmärkte – Südkorea trifft es am härtesten, Japan und Indien folgen.

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Asiens Börsen uneinheitlich: KOSPI führt März-Verluste mit 17% an

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Dienstag uneinheitlich, während Investoren weiterhin die Folgen des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran verarbeiten. Besonders der südkoreanische KOSPI leidet massiv: Mit einem Minus von rund 17% im März ist er der schwächste asiatische Index in diesem Monat.

Der KOSPI verlor am Dienstag weitere 2,2% und wurde dabei von heftigen Verkäufen bei den heimischen Chipgiganten Samsung Electronics und SK Hynix belastet. Beide Unternehmen stehen unter Druck, da Anleger zunehmend an der langfristigen Chip-Nachfrage aus der KI-Branche zweifeln. Zusätzlich kam es nach einer starken Rally in den ersten beiden Monaten 2026 zu ausgedehnten Gewinnmitnahmen in breiten Marktbereichen.

Trotz der herben März-Verluste notiert der KOSPI im bisherigen Jahresverlauf 2026 noch immer fast 21% im Plus – ein Zeichen dafür, wie stark die Kursgewinne zuvor ausgefallen waren.

Hoffnung auf Kriegsende beflügelt US-Futures

Etwas Erleichterung kam von Berichten, wonach US-Präsident Donald Trump erwäge, den Iran-Krieg zu beenden – ohne eine Militäroperation zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus einzuleiten. Die S&P-500-Futures stiegen daraufhin um mehr als 1%. Die asiatischen Märkte reagierten jedoch nur verhalten, da eine anhaltende Sperrung der Straße von Hormus die Öl- und Gasversorgung der Region weiterhin gefährden würde.

Chinas CSI 300 gab um 0,6% nach, der Shanghai Composite verlor 0,4%, und der Hang Seng in Hongkong sank ebenfalls um 0,4%. Dies geschah trotz positiver PMI-Daten für März: Sowohl das verarbeitende Gewerbe als auch der Dienstleistungssektor wuchsen stärker als erwartet. China gilt als vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber Energieversorgungsschocks, steuert aber dennoch auf ein monatliches Minus von 6% bis 7% zu.

Japan und Indien ebenfalls stark unter Druck

Japans Nikkei 225 steht vor einem März-Verlust von über 9%, der breite TOPIX-Index büßt in diesem Monat fast 10% ein. Neben dem Iran-Krieg belasten die Märkte in Tokio auch Sorgen über weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan. Indiens Nifty 50 verliert im März ebenfalls mehr als 9%, da das Land als besonders abhängig von Ölimporten gilt und entsprechend anfällig für Lieferstörungen ist.

Australiens ASX 200 notiert rund 7% im Monatsminus, nachdem die Reserve Bank of Australia die Zinsen angehoben hat. Als relative Ausnahme erweist sich Singapur: Der Straits Times Index verliert im März lediglich 1,6% und gehört damit zu den stabilsten Märkten der Region.

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