Asiens Börsen steigen trotz Iran-Krise und Fed-Zinsunsicherheit
Technologiewerte treiben Märkte an, während US-Dollar nach Fed-Protokoll zulegt

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Donnerstag trotz geopolitischer Spannungen und Unsicherheit über die US-Zinspolitik mehrheitlich im Plus. Der breiteste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans legte um 0,4 Prozent zu, während der japanische Nikkei um 0,7 Prozent stieg.
Besonders stark präsentierte sich der südkoreanische Kospi, der um mehr als 3 Prozent auf ein neues Rekordhoch sprang. Technologiewerte stützten die Märkte in der gesamten Region, obwohl wichtige Handelsplätze wie Hongkong, China und Taiwan wegen des Neujahrsfests geschlossen blieben.
Am Devisenmarkt festigte sich der US-Dollar nachhaltig. Grund dafür war das veröffentlichte Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve, aus dem hervorgeht, dass die Währungshüter keine Eile bei möglichen Zinssenkungen haben. Diese Haltung der Fed sorgt weiterhin für Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten.
Dünner Handel prägt asiatische Sitzung
Der Handel in Asien verlief aufgrund der feiertagsbedingt geschlossenen Märkte deutlich dünner als üblich. Das chinesische Neujahrsfest führt traditionell zu einem reduzierten Handelsvolumen in der Region, was die Aussagekraft der Kursbewegungen einschränkt.
Trotz der positiven Tendenz bleiben die Iran-Spannungen ein belastender Faktor für die globalen Märkte. Anleger beobachten die geopolitische Lage im Nahen Osten weiterhin mit Sorge, auch wenn die Technologiebranche derzeit stabilisierend wirkt.
