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Alphabet-Quartalszahlen: Investoren warten auf Details zum Apple-Deal

Google integriert Gemini in Apples Siri - Analysten erwarten Klarheit über die milliardenschwere Partnerschaft.

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Alphabet-Quartalszahlen: Investoren warten auf Details zum Apple-Deal

<a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet präsentiert am Mittwoch seine Quartalszahlen für das vierte Quartal. Während die Wall Street einen Umsatzanstieg von 15 Prozent im Jahresvergleich erwartet, richtet sich der Fokus der Investoren auf ein anderes Thema: die strategische Partnerschaft mit Apple zur Integration von Googles Gemini-KI in den virtuellen Assistenten Siri.

Es ist das erste Mal seit der Ankündigung im Januar, dass sich die Alphabet-Führung öffentlich zu dem Deal äußern kann. Apple hatte damals verkündet, Gemini als KI-Technologie für die diesjährige Überarbeitung von Siri ausgewählt zu haben. Für Google bedeutet dies Zugang zu 2,5 Milliarden aktiven Apple-Geräten – eine der bisher prominentesten Platzierungen für Gemini.

Die mehrjährige Vereinbarung sieht vor, dass Apple auf Googles Gemini- und Cloud-Technologie für zukünftige Basismodelle zurückgreift. In einer gemeinsamen Erklärung betonte Apple, dass Googles KI-Technologie "die fähigste Grundlage für Apple Foundation Models" biete. Gleichzeitig versicherten beide Unternehmen, dass Apple Intelligence – einschließlich Siri, KI-Schreibwerkzeuge und Genmoji – weiterhin auf Apple-Geräten und der Private Cloud des iPhone-Herstellers laufen werde.

Finanzielle Dimension des Deals

Über die genauen Vertragsbedingungen schweigen beide Unternehmen bisher. Laut einem Bloomberg-Bericht vom November soll Apple jedoch jährlich rund eine Milliarde US-Dollar an Google zahlen. Dies wäre deutlich weniger als die geschätzten 20 Milliarden Dollar, die Google bereits für seine Position als Standardsuchmaschine auf Apple-Geräten bezahlt – eine Partnerschaft, die seit 2007 besteht.

Apple-CEO Tim Cook äußerte sich vergangene Woche erstmals ausführlicher zur Zusammenarbeit. Die von Gemini betriebene Siri werde personalisiert sein, aber keinen Zugriff auf Gmail-Konten oder ähnliche Nutzerdaten haben. Weitere Details will Apple erst bei der Markteinführung der aktualisierten Siri bekannt geben, die laut Bloomberg bereits im Februar erfolgen könnte.

Strategische Bedeutung für Google

Für Google könnte die Partnerschaft noch weitreichender werden als bisher bekannt. Bloomberg berichtete im Januar, dass Apple im Laufe des Jahres auch auf Googles Infrastruktur für KI-Funktionen zurückgreifen könnte. Dies wäre ein bedeutender Schritt, da Apple seine Funktionen normalerweise auf der eigenen verschlüsselten Cloud-Infrastruktur betreibt.

Analysten von Citi bezeichneten den Deal als Bestätigung für "Googles zentrale KI-Vorteile, angeführt von Gemini, seiner wachsenden Recheninfrastruktur und Hardware". Michael Nathanson von Moffett Nathanson sieht darin auch ein Signal für eine mögliche Ausweitung von Googles Chipgeschäft. Sollte Apple tatsächlich umfassend auf Googles Recheninfrastruktur setzen, würde dies dem Suchmaschinenriesen Zugang zu deutlich mehr Nutzerdaten verschaffen.

Die Entscheidung von Apple für Google und gegen OpenAI sowie andere KI-Start-ups wertet die Branche als defensiven Erfolg für den Suchmaschinenkonzern. Investoren erwarten nun konkrete Antworten während der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen am Mittwoch.

AlphabetGoogleAppleGeminiSiriKi-PartnerschaftQuartalszahlenKünstliche Intelligenz

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