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Aktienfonds profitieren von Entspannung im Handelskonflikt

Milliarden-Zuflüsse weltweit – Anleger setzen auf Technologie, Anleihen und Goldfonds

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Aktienfonds profitieren von Entspannung im Handelskonflikt

Globale Aktienfonds verzeichneten in der Woche bis zum 22. Oktober den stärksten Mittelzufluss seit Anfang des Monats. Nach Angaben von LSEG Lipper flossen den Fonds weltweit 11,03 Milliarden US-Dollar zu. Der Anstieg spiegelt die wachsende Risikobereitschaft der Anleger wider, die auf Anzeichen einer Entspannung im Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China sowie auf solide Quartalsergebnisse führender US-Unternehmen reagieren.

Die Hoffnung auf Fortschritte bei einem möglichen Handelsabkommen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping, die sich voraussichtlich in der kommenden Woche treffen, stärkte das Vertrauen der Märkte. Besonders US-Aktienfonds profitierten von dieser Entwicklung: Nach zwei Wochen mit Abflüssen verzeichneten sie Nettokapitalzuflüsse von 9,65 Milliarden US-Dollar. Auch asiatische Aktienfonds konnten mit 2,81 Milliarden US-Dollar neue Mittel anziehen, während europäische Fonds Abflüsse von rund 2,25 Milliarden US-Dollar hinnehmen mussten.

Unter den Branchenfonds war die Technologiebranche der größte Gewinner. Sie verzeichnete mit 2,92 Milliarden US-Dollar die höchsten Zuflüsse seit dem 1. Oktober. Darüber hinaus flossen 886 Millionen US-Dollar in Fonds für Gold- und Edelmetallaktien sowie 819 Millionen US-Dollar in Fonds des Industriesektors. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass Anleger ihr Engagement breit diversifizieren, um von verschiedenen Wachstumsfeldern zu profitieren.

Auch der Anleihemarkt blieb stark nachgefragt. Globale Rentenfonds erzielten Nettokäufe von 17,33 Milliarden US-Dollar und setzten damit ihre Serie von 27 aufeinanderfolgenden Wochen mit Zuflüssen fort. Euro-denominierte Anleihefonds zogen 3,2 Milliarden US-Dollar an, während Staatsanleihenfonds und Unternehmensanleihenfonds mit 3,13 beziehungsweise 1,78 Milliarden US-Dollar ebenfalls zulegten.

Geldmarktfonds verzeichneten nach Abflüssen in der Vorwoche wieder Zuflüsse von 13,12 Milliarden US-Dollar. Gold- und Edelmetallfonds blieben zum neunten Mal in Folge gefragt und erhielten Investitionen in Höhe von 7,16 Milliarden US-Dollar. In den Schwellenländern zeigten sich die Anleger selektiv: Während Anleihefonds dort zum dritten Mal in Folge Zuflüsse von 1,2 Milliarden US-Dollar verbuchten, verloren Aktienfonds 440 Millionen US-Dollar – der zweite Rückgang in Folge.

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