Airbus beteiligt sich an Projekt für private Raumstation
Geplant ist die Inbetriebnahme im Jahr 2028

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine Partnerschaft mit der US-Firma Voyager Space angekündigt, um an der Entwicklung einer privaten Weltraumstation namens "Starlab" mitzuwirken. Diese soll in der Zukunft die alternde Internationale Raumstation (ISS) ablösen und Platz für verschiedene Forschungslabore bieten. Geplant ist die Inbetriebnahme im Jahr 2028.
Die Kooperation zwischen Airbus und Voyager Space wird ein Gemeinschaftsunternehmen sein. Neben den Forschungslaboren sollen auch Wohnquartiere auf der Raumstation entstehen, an deren Planung der Hotelkonzern Hilton beteiligt ist. Die ISS soll Ende des Jahrzehnts schrittweise auseinandergebaut und abgestürzt werden, und anstelle einer einzigen großen Raumstation werden mehrere kleinere Stationen in Betrieb genommen.
Das Projekt Starlab erhielt bereits 160 Millionen Dollar von der US-Weltraumagentur NASA und Airbus wurde im Januar beauftragt, technische Unterstützung und Know-how für das Projekt bereitzustellen. Die neue private Weltraumstation wird eine wichtige Rolle in der Weltraumforschung einnehmen und das Potenzial haben, die Möglichkeiten der ISS zu erweitern. Die Zusammenarbeit zwischen Airbus und Voyager Space markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Raumfahrt und der Erschließung des Weltraums für private Unternehmen.
