Adobe steigert Umsatz im vierten Quartal um 10%
Gewinnschätzungen über den Erwartungen der Wall Street

Adobe Inc. meldet – begründet mit der anhaltend hohen Nachfrage nach seinen Produkten – einen Umsatzanstieg von 10% im vierten Quartal. Außerdem gab das Unternehmen am Donnerstag eine höhere Gewinnprognose für das laufende Quartal ab, höher als die Analysten an der Wall Street erwartet hatten. Die Aktien von Adobe stiegen im nachbörslichen Handel um 5,7 %, nachdem sie bis zum Börsenschluss am Donnerstag in diesem Jahr um 42 % gefallen waren.
Die Veröffentlichung erfolgte, nachdem zahlreiche Anbieter von Unternehmenssoftware behaupteten, dass Adobe-Kunden aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Klimas sparsamer werden. Salesforce Inc., Okta Inc. und andere Unternehmen haben kürzlich behauptet, dass die Verbraucher länger brauchen, um Verträge einzugehen, was Zweifel an der Zukunft der einst florierenden kommerziellen Softwarebranche aufkommen ließ. Adobe vertreibt seine Produkte mittlerweile im Abonnement, alternative Softwares sind kostenlos.
Adobe meldete für das Quartal, das am 2. Dezember endete, einen Gewinn von 1,18 Mrd. USD oder 2,53 USD pro Aktie, verglichen mit 1,23 Mrd. USD oder 2,57 USD pro Aktie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Laut FactSet lag der Gewinn des Unternehmens nach Einmaleffekten bei 3,60 $ und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 3,50 $ pro Aktie.
Der Umsatz in Höhe von 4,5 Milliarden US-Dollar entsprach den Erwartungen der Wall Street.
Adobe rechnet für das laufende Quartal mit einem bereinigten Gewinn von 3,65 bis 3,70 US-Dollar und hält an seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest. Die Analystenumfrage von FactSet hatte 3,64 $ vorausgesagt. Die Umsatzprognosen entsprachen weitgehend den Erwartungen der Wall Street.
Im September schlossen Adobe und Figma Inc., eine konkurrierende Designplattform mit cloudbasierten Kollaborationswerkzeugen, einen Deal über 20 Milliarden Dollar ab. Der Abschluss wird für 2023 erwartet.
